Band 
Zweyter Theil.
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1689.in 8! Ia?rsrigue äe la pris-recorirüiuelle, ouLenrimens ä'une-^».e vivement roucböe äe Oieuin > r! Txvlicaricm Lsnrigue6es LLr>li<iue8 mit einer Vorrede vonNicole in 4.Duodezbänden; ^eZreesnimre er clolorem lenire consnrisxia in ? 5 . ng. loIiloguiL, in >r.einen kleinen IrLÄ. äe I'Lxcommu-nicsrion ; eine Critick des JesuitenCallot, :c.

Hanifah, s. Abu-Hanifah.

Hancke, ( Martin) ein gelehrter Pro»fessordes Elisabethencollegii zuBreß-lau, und Generalinspector aller In»therischen Schulen in Schlesien, ge»bohren zu Dreßlau >6;z, starb ebendaselbst ,709. nachdem er sich durchviele gute Schriften unqemeinenRuhm erworben. Die vornehmstenderselben sind: äe L^snrinarum erI^omLnsrum rerum Icriproribus;cle 8ileliis inäigeni8 eruäiris; ^n-ticzuilLles äe Lileünrum nominibus;^ntiguirLres öe Lileüorrim majori-br>8, erc.

Handel, ein berühmter Musicus,von Geburt ein Sachse, der durchseine Opern das Vergnügen der En-gelländer, und von ihnen mit Ehrenund Gütern überhäuft worden ist.Sie haben ihm so gar öffcntlche Eh-renmäler güsgklichtrt. Er ist seitetlichen Jahren todt.

Hangest, (Hieron. von) oder abHangest», ein Doctor der Sor»bvune, gebvhren zu Compieqne auseinem alten adelichen Geschlecht,war Cansnieus und Grvßvicarius zuMaus unter dem Bischof Cardinalvon Bourbon, zeigte grossen Eifergegen die Protestanten, und starb zuMans den 8. Sept. >5;«. Mauhat viele Schriften von ihm, beson-ders eine: äe ^csäemÜ8 concrs I.U-llierum, worinnen Hangest die Uni»versirälen, und die gute scholastischeGottcsgelahrheit vertheidigt. Letztere

Ha 1786

erklärt er folgender Massen , sie seyeine Wissenschaft der Heil.Schrift, nach dem Verstand,in welchem sie die Rirche an-genommen dabey man sichder Erklärungen rechtgläubi-ger Lehrer bedienet. ohne dasUrtheil anderer Wissenschaf-ten zu verachten.

Hannckcn, ( Menno ) ein luthrri-scher Gottesgelehrter, war zu Tia-ren in der Grafschaft Oldenburg>595- gebvhren. Seine Vorelternwaren dieReformatoresin Oldenburgund Delmcnhorst. Nachdem er zcr-schieden e Universitäten besucht, warder ,6r6. Prosessor zu Marpurq,und >646. Superintendent zu Lü-beck, und starb den 17. Fedr. >671.Seine vornehmste Schriften sind:Lzmoplis Ibeologike ; LxpolirioezMolL?auli sä Lpbelioo; Irem-cum Larkolico - evsnxelicum;OrsmmaNLL ebrsica; L^IIoge guo:-kionum rbeologicrrum, erc. Seinälterer Sohn, Philipp Ludwig,gebvhren zu Marpurg den s. ^un.16)7, starb als Professor der Got-tesgelahrheit zu Wittenderg den 16.Jan. 1706. nachdem er viele Schrif-ten hereRsgegeben.

Hannibal, s. Annibal.

Hanno, ein Feldherr der Carthagi-nenser. Man trug ihm auf, Africazu umschiffen. Er lief durch dieMeerenge bey Gibraltar in das grosseWeltmeer aus, entdeckte verschiedeneLänder, und hätte seine Schisfarthfortgesetzt, wann ihm nicht die Le-bensmittel ausgegangen wären. Maneignet ihm ein Buch unter demTitel: Iririera klannoiüZ zu, wel-ches Gelenius Is;;. griechisch her-ausgegeben. Heinrich Boecler hat>66i. eine gute Ausgabe davongriechisch und lateinisch mit Anmer-kungen ans Licht gestellt. Allein die-ses Werk ist weit jünger als Hanno,welcher