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1784
der Romanen in einer anmutlhigen Hammond, ( Heinrich) einer derund doch nicht spaßhaften A rt / wie berühmtesten englischen Gottergelehr-
Scarron, geschrieben hat. Manschreibt ihm auch die Neir-aiiss <isIa Vie äu Lomre äe Orammonr zu,welches so gut französisch geschriebenist, als irgend eines. 17; 7 - wur-den seine Schriftem im Haag in n.zusammengedruckt.
Hamilcon, (Ferdinand und Georg)zwey Prüder und Mahler zu Wien,die von Kayser Carln VI. ein jähr»liches Gehalt empfiengen. Jenermahlte die Pferde im Grossen vor»trcfiich, und starb noch zur Zeit be-sagten Prinzens. Diesem glückte esvornemlich in allerley Arten von Flü-gelwerk. Ihr Vetter L. w. Ha-rnilcon besaß gleiche Geschicklichkeitmit ihnen. Allein das feinste Aus-mahlen fällt ins Trockene, wann desMahlers Pinsel nicht markicht genugist. Eins von seinen Gemähldenein Biidercabinet des Churfürsten inder Pfalz wird vornemlich hoch ge-schätzt. Der Bischof von Augsburgaus dem pfälzischen Haus war ihmsehr gnädig, bey dem er auch imTasten Jahr starb.
Hanim, (Johann von) ein berühm-ter Doctor der Gottesgelahrheit, undderselben wie auch der orientalischenSprachen ordentlicher Lehrer zuDuisburg, starb daselbst den is.Dec. -779. im 77sten Jahr. Erhat sich neben den morgenlandischenSprachen auch durch seine theologi-schen Wissenschaften grossen Ruhmerworben. Nebst andern gelehrtenArbeiten hat er auch verschiedene aca-demische Streitschriften mit HerrnHottinger überBuch Mos. XXI.-i - gewechselt.
Hammerfteten, (Augustin von) einösterreichischer Dichter und Kunst-richter, lebte zu Wien ungefähr imXV. Jahrhundert. Weitere Nach-richten hat man nicht von ihm.
tcn, gebühren den -6. Aug. ,605.zu Chersey in der Provinz Surrey,studirte zu Oxford, und nahm da-selbst 16,8. die theologische Doktor-würde an. In den englischen Unru-hen hielt er beständig beym königli-chen Haus aus, wodurch er sich aberviele Derdrüßlichkeiten von der Ge>genparthcy zuzog. AIs man KönigCarl II. zurückberuffen wollte, wur-de Hammonden der Kirchsprenqelvon Worcestcr anvertraut. Er hätteauch das Bisthum dieser Stadt er-halten, wann er nicht bald hernachden -s. Apr. 1660. gestorben wäre.Seine sämmtliche Schriften, someistens englisch geschrieben, sind zuLonden 1684- in 4. Folianten zu-sammengedruckt worden. Mauschätzt vornemlich seinen pract,schellCatechismus und seine Anmerkungenüber die Psalmen und über das neueTestament. Clericus hat das letztereWerk ins lateinische übersetzt, und1697. mit vielen eigenen Anmerkun-gen herausgegeben. Er ist mehrmalaufgelegt worden.
Hamon, (Joh) ein geschickter Do-ktor der Arzneykunst der Facultät zuParis, gebohren zu Cherbourg inder Normandie, war des erste» Par-lamevtspkäsidenten von Harlay Lehr-meister. Nach der Zeit wählte erdie Einsamkeit, gab seine Güter denArmen, verkaufte seine Vibliotheck,und begab sich nach Portroyal 6erChamps. Er ward Arzt dieser Ab-ley, führte ein sehr strenges Leben,besuchte die arme Kranken aus demLand, las die Kirchenväter und an-dere Kirchenscribenten fleissiq, wor-aus er die schönste Stellen sammlete,und starb den rr. Febr. 1687. im69sicn Jahr- Man hat von ihm:Hecuail cle äivers Drains <ie pier^,?sn5 1675. in r Duodezbänden;zwey andere solche Sammlungen,
1689.