Band 
Zweyter Theil.
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i8oz Ha Ha 1804

durch die Vorstellung , was dannau» seinen» eigenen Nahmen werdenwürde? davon abgehalten.

Harrknoch, (Christoph) ein Histo«ricu», qebohren >644. ju Jablonkaeinem Dorf in Preussen, studirte zuKönigsberg, und starb als Professoram Gymnasio zu Thoren den;. Jan.1687. Unter seinen Schriften istbesonder» seine preussische Rirschenhtstorie bekannt.

Hartmann, (Joh. Adolph) ein re«sormirter GotteSgelehrter und Litera-tor, gebohren den io. Merj 1680.zu Münster von katholischen Eltern,trat 1700. in den Jesuiterorden,lehrte hierauf die Weltweisheit, Be-redsamkeit und Dichtkunst ju Coes-selb, Düren und Emmerich, wollte,nachdem er Profeß gethan, 17»;.als Missionär nach Ostindien gehen,kam auch wirklich nach Portugal!;weil aber die portugiesischen Schiffebereits abgelauffen waren, befielihn, indem er auf andere Schiffewartete, die portugiesische Hectlck,worauf er nach Holland zurückge-schickt wurde, und von da wieder insein Vaterland kam- Hier wurdeer rum Prediger im Paderbornischenbestellt, nahm aber 1715. ru Caffcldie reformirte Religion an, ward»716. jum Professor der Weltweis-heit und Dichtkunst am dasigen Gy-mnasio Carolino bestellt, und kam17,1. als Professor der Beredsam-keit und Geschichtkunde nach Mar-purg, und starb daselbst zu Ende desOktobers 174 4. Ausser mehr als

80. akademischen Reden und Streit«fchriften hat man noch viele andereWerke von ihm , darunter die vor-nehmsten sind: Hissoris Hslüscr inBänden; Vicse komiücum sso>insnorum ViÄoris III, I7rbsn! II,kisscliMZ II, 6eIM II, e->IIilii II,Honorü H. Historie der vorsmaligen und gegenwärtigenGelehrsamkeit der Hessen;

krTsext» eloguemise rLticnrlis,ers.

Harmaccius, (Oan.) ein Schul«mann, gebohren ju Mulchewiv beyStargard 1641, war ein sehr un«ruhiger Kops, diente an den Schu« zlen ju Erfurt, Altona und Schieß« zwig, wurde aber überall seine» Dien« I

stes wieder entsetzt, und starb endlich lals Pfarrer zu Bramstedt in Wagrien !

»708. Er hat vieles geschrieben, ?

auch unterschiedliche alte Schriststel- jler herausgegeben.

Harrsoeker, ( Nikolaus ) ein ge«schickter Physicus und Mathemati«cu», gebohren »u Gouda, von ei-nen» remonstrantischen Prediger, den-6. Merz i6s6. Er hielt sich lan-ge zu Paris auf, und erwarb sichdie Hochachtung der dasigen Gelehr-ten. »699. ernannte ihn die Aka-demie der Wissenschaften ju ihrem !

auswärtigen Mitglied, dergleichen !

hernach auch die Akademie »u Ber-lin gethan. Peter der Grosse wollte -ihn mit sich nach Moskau nehmen; ^

Hartsoeker aber blieb lieber ju Am« jsterdam ; doch ließ er sich vom Chur« >

sürsten Johann Wilhelin in der Pfal;bewegen , als er als dessen ersterMathematik!»» und Professor liono-rarius zu Heidelberg 1704. nachDüsseldorf gieng. Als dieser Prinz17 > 6 . gestorben, begab sich Hart-soeker nach Utrecht, und starb da-selbst den io. Dee. »7-5. Nebstvielen kleinern Schriften, die erherausgegeben, kam nach seinemTod im Haag i7;c>. sein Oyurs äsxli^sigue LccornpLAnL äs pluüeurspie^es erc. heraus.

Harrung, (Joh.) gebohren 1507.zu Miltenberg am Mayn, lehrtedie griechische Sprache zu Heidel«berg, hernach zu Freyburg im Breiß-gau mit vielem Ruhm, und starbden »6. Jun. ts7?. Man hat vonihm: ^nnormionos in rres prioresläomeri OäM» Ksxsoäiss und an-dere