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Hccquet, ( Philipp ) ein geschickterfranzösischer Arzt, gebohren zu Ab«beville den n. Febr. >66-, wollteanfangs die Gottesgelahrheit studi«reo, ergrief aber nachgehends dieArzneykunst. Nachdem er zu Parisstudirt, nahm er 1684« tu Rheimsdie Doktorwürde an, und gieng inseine Vaterstadt, seine Kunst Ha«selbst zu treiben. Allem das Vrr«langen sich geschickter zu machen, triebihn wieder nach Paris. 1688. be-rief ihn üläle äs Venus an HamonsStelle zum Arzt von Portroyal, nachderen Tod, so den n. Nov. 169;.erfolgt, Hecquet wieder nach Pariszurück gieng, und um ungehindertpracticiren zu können ,697. beyderdasigen Facultät Doctor, und 17^.ihr Deranus wurde. Unter seinemDecanat nnd auf seinen Rath hatdie Facultät ein neu Dispensariumgemacht. Um seiner Schwächlich«keit willen begab er sich 17 »7. Mden Carmeliten in der Vorstadt St.Jacques, denen er schon ;r. Jahrgedient hatte, führte daselbst einsehr strenges Leben, und starb deni r. Apr-17)7. Es geschahe oft,wenn Hecquet in ein vornehmesHaus geholt wurde, so fragte er oftzuerst nach der Küche, begrüßte undküßte daselbst die Köche, ermähntesie ihr Amt ferner fleißig zu thun,und sagte: Meine Freunde, ichbin ihnen Dank schuldig voralle gute Dienste, die sie unsAerzren erweisen. Vhne sieund ohne ihre vergifterischeRnnst würde die ganze Faeul-rät bald in Spital wandernmüssen. Unter seinen vielen Schrif«ten sind die vornehmsten: äe i'Inäe-cence aux komme» ä'sccouckerles kemmes, er äe I'obligLkion äeskemmes äs nourrir leurs enkrms;äes Oikpenkes äe klareme; le Lri-xanäage äs >L IVleäecine; äe la äl-geiUon äes ^limens er äes mal»-
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äres äe I'Läomac; äe ?eüe; lakkeäeclne, I2 LkirurZie, er lakkarmacie äes pauvres in ;. Duo«beständen, wovon die beste Ausgabedie von >741. ist; le diaruralismeäes ConvuUions, etc.
Hecror, des Priamus und der Hecu«ba Sohn, und des Astyanax Vater,hat sich durch seine Tapferkeit umsterblich gemacht, mit welcher erTroja lange Zeit wider die Griechenvertheidigt hat. Achilles tödteteihnendlich, und schleifte seinen todte«Leichnam an seinem Wagen gebumden um die Mauren der Stadtherum, lieferte ihn aber doch nach-gehend« dem Prianus vor vielesGeld aus.
Hecror Besrius, s. Bobine.
Hecuba, des thraeischen Königs Dy-mas Tochter, heyrathete den Pria-mus, und gebahr ihm 17. Kinder.Nach der Eroberung Troja fiel siedem Ulysses zu. Sie hatte so weitSchuld an dem Krieg, daß sie denRaub der Helena billigte, und ihreWiedergebung nach allen Kräften ihintertrieb. Sie mußte aber auchihre Kinder und Gemahl umkommenund hinrichten sehen, und feststen desUlysses Sklavinn seyn. AIs ihreTochter Polyxena aus des AchillesGrab geopfert wurde, schimpfte sieso heftig aus die Griechen, daß sievon den Soldaten mit Steinen todtgeworfen, oder nach der Fabellehrein eine Hündinn verwandelt wurde.Nach andern hat sie sich ins Meergestürzet.
Hedelin, (Franz) Abt von Aubignaeund Meimac, gebohren zu Parisden 4. August. 1604, hat sich zurZeit des CardinalS von Richelieudurch seinen Verstand und Wissen-schaft berühmt gemacht. Nachdemer eine Zeitlang einen Advocatenabgegeben, trat er in geistlichenStanlb