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Stand, und wurde dem junge«Herivq von Fronsac, Neffen desCardin« ls, als Praceplor zugegeben.Der Cardinal belohnte diese seineDienste mit jwey reichen Abteyen,und der Herzog von Fronsac, so balder das rsste Jahr erreicht, glaubteseine Volljährigkeit nicht rühmlichercmtrrtten zu können, als durch Un-terzeichnung einer Acte, wodurch erseinem Lehrmeister ein jährliches Ge«halt von 4000. französischen Pfunde«auf alle seine Güter anwies. DerAbt von Aubignac genoß dieser Pen-sion bis an seinen Tod, so den rf.Jul. 1676. zu Nemours erfolgt.Unter seinen Schriften schätzt manvornemlich: IrkratiHue clu Ideatrsund lerence juUike, aus welche«man ersieht, daß er auf Untersu-chung des Theaters der Alten sichmit vielem Fleiß gelegt. Von sei-nem Vater Claudius Hedelinhat man einige lateinische und stau«zösische Gedichte.
Hederich, ( Benjamin) ein geschick-ter Schulnianm, gebohren zu Gei«then in Meissen den ir. Deremb.1677, stndirte zu Wittenberg, woer Magister n»orden, kam darausals Informator ins Kloster Bergen,und >707. als Rector nach Grossen»hayn, wo er den 18. Jul. ,748.gestorben. Seine Anleitung zuden vornehmsten mathemati-schen Wissenschaften; dlmiriaHuLtorrim «iiugrisermeäi«; Rea-les Schullepicon; I.exicor>rdolvAicum; I^exicon manusle !«-lino - Zermanicum; I^exicon 6rre-cum, ecc. find in jedermannsHänden.
Hedlnger, (Joh. Reinhard ) einWürtembergischer Gottesgelehrter,gebohren zu Stuttgart den 7. Sept.1664. gieng als Reiseprediger mitHerzog Johann Friederich nach
Frankreich, wurde 169,. bey demAdministrator von Würtemberg Her-zog Friederich Carl Feldpredigcr,und hierauf einige Zeit Professor desNatur und Völkerrechts zu Giessen,kam aber 169s. als HospredigerundConsistorialrath nach Stuttgart, undstarb den r z-Dec. 1704. Man hatLicilimenr« pkiloiopbiL juris exillukris 6rc>tü likris cle ). L. er k.LonlpeÄum juris ziru6emise nsm-ralis, erc. besonders aber Anmer-kungen über das Neue Test.von ihm, über welchem letzter» Werker einige Streitigkeiten bekomme«hat.
H. Hedrvig, war Herzogs Bertholt»in Cärnten, und Agnes, einer Grä-finn von Rochliz Tochter, heyratheteHerzog Heinrich in Schlesien undPohlen, und gebahr ihm 6. Kinder.Sie begab sich hernach mit ihresGemahls Willen in das Kloster zuTredniz, wurde eine Cisterziensrr«vonne, und starb ir 4;. Sie ist
von Pabst Clemens IV. unter dieHeiligen gesetzt, und endlich' zurSchutzpatroninn von Schlesien er-klärt wordem.
Heem, fJoh.Dav.von) eingeschick-ter Mahler, gebohren zu Utrecht1604, mahlte Blumen, Früchte,Gefässe, musikalische Instrumenteund türkische Tapeten so glücklich,daß man, so bald man ihrer ansich-tig ward, die Hand darnach aus-strecken wollte. Seine Farbenmi-schung ist unvergleichlich, und dieJnsecte» aus seinen Gemählden schei-nen zu leben. Er starb zu Antwer-pen >674. Cornelius vonHeem, sein Sohn und Schüler,warb auch ein guter Mahler, kamaber dem Vater nicht gleich.
Heemskerk, (Martin) ein geschick-ter Mahler, gebohren zu Hartem1489 setzte sich in solchen Ruhm,-aß man ihn den holländischenRapha-