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wieder in das Kloster zu Bethlehem,wo er wider die Ketzer, besondersden Vigilantius und IovinianuSschrieb. Ueber den Anhängern deSOrigenes zerfiel er mit Johann vonJerusalem und mit RufinuS, schriebzuerst wider den PelaqiuS, undstarb den ;o. Sept. 4»o. im 8«.Jahr. Man hat viele Ausgabenvon seinen Werken. Die letzte istdie Veronesische, und besteht ausII. Fol. Auf Uedersetzung der H.Schrift und Ausbesserung der altenUebersetzungen hat Hi'eronymus vie-len Fleiß verwendet. Wann aberdie römische Kirche ihre jetzige Vul-gate eben vor die Übersetzung deSHi'eronymus ausgeben will, so thutsie der Sache zu viel, ob sie wohlmanches von jener haben mag. DieVulgate weicht allzusehr und allzu-oft von dem ebräischen ab, als daßman sie so, wie sie ist, vor die Ar-beit des Hi'eronymus halten könnte.Seine übrige Schriften sind exege-tisch, polemisch und Ascetisch. Sei-ne Schreibart ist lebhaft, feurigund bisweilen auch edel.
Hieronymus , von seiner Geburts.stadt pragensis genannt, stu-dirte auf verschiedenen hohen Schulenin Frankreich, Deutschland undEngelland, brachte aus letzteremReich WielefS Schriften mit sichnach Prag, ward Magister, thatherrliche Predigten, lehrte auch inBöhmen, Ungarn und Neusten,wurde zwar in Ungarn und hernachzu Prag inS Gefängniß gelegt, aberbald wieder losgelassen, worauf erHustens Lehre eifrig zu vertheidigenangefangen. Er gieng auch nachCostanz, um Husten in seiner Ge-fangenschaft beyzustehen; wollte sichhernach bey entstehender Gefahr ausdem Staub machen , wurde abernach Costanz zurückgebracht. Erschwur anfangs Hustens Lehre ab,Lekaaute sich aber mit grosser Reue
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aufs neue zu derselben, und erlitteden Tod auf dem Scheiterhauffenden ;c>. May i4>6. mit vielerFreudigkeit und Standhaftigkeit.
Zu seiner Zeit lebte noch ein ande,rer Hieronymus von Prag, soein Camaliulensermönch war, sonicht mit ihm verwechselt werdenmuß. Dieser befand sich 14)1. sauf der Kirchenversammlung zu Ba- -
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H. tzilarion; ein berühmter Stifterdes MönchenlebenS in Palästina,war zu Tabatha. bey Gaza um -91.gebohren. Er nahm die christlicheReligion zu Alexandrien an, undgieng hernach zu dem H. Antoniosin die Einöde, worauf er wieder insein Vaterland zurückgekehrt. AIsseine Eltern gestorben, theilte ersein Gut den Armen aus, und giengin eine Einöde. Er stiftete einegrosse Anzahl Klöster in Palästinaund Syrien, gieng hierauf nach Cy-pern über, und starb daselbst ,71. jim «0. Jahr. Hieronymus hatsein Leben beschrieben.
H. Hiiartus, römischer Pabst, ausSardinien gebürtig, war Diaconusder römischen Kirche, und wurdevom P. Leo in den wichtigsten Ge- jschaften gebraucht. Sieben Monate jnach dem Tod des H. Leo wurde erden ir. Nov. 461. zum Pabst ge-wählt. Hilarius hatte in seinen bis,herigen Aemtern gelernt, wie mandie geistliche Monarchie einrichtenund ausbreiten sollte, und er machtesich solches zu Nutz. Er verdammtedie Seelen des Eulyches und des ^Nestorius, bestättigte die allgemeineKirchenversammluugen zu Nicäa,Ephesus und Chalcebon, hielt 46s.ein Concilium zu Rom, und starbden 10. Sept. 467. Man hatnoch II. Briefe und einige Decretevon ihm, Simplicius war seinNachfolger. Man muß ihn nichtmit emem Diaconus der römischen
Kirche