Band 
Zweyter Theil.
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historische Stückelmit Rubens Mäh«lercyen vergleichen kann Er starbju Feanksurt am zurückgetrelteaenPodagra i6;z. Seine Wittwegieng mit ihren drey Kinder« wiedernach Amsterdam. Der Sohn Ja-cob wurde von den Türken aefan«gen, als er ju seiner Schwester Ma,rta nach Batavia wollte, die da-selbst an einen Schulmeister verhey-rathet war. Seine jüngere TochterMagdalena ward zu Amsterdamverheyrathet , und kam 1671.nach Zürich, um ihr väterlich Erbetu holen. Sie mahlte auch Por»traite, war aber in Blumen beson-ders glücklich.

Hofmanswaldau, ( Christian von )ein deutscher Dichter, war kays Rathund Präsident desStadtrathszuBreS-!au,seiner Vaterstadt, gebobren >6,7.studirte;u Danziq und Leiden, mach«<e sich die meisten europäische Spra-chen bekannt, reisete durch Engel-land, Frankreich und Italien, underwarb sich durch seine deutsche Ge«dichte grossen Ruhm. Er hatte dielateinische, französische, italiänische/englische und flamändische Dichterwohl gelesen, und wüste sie tteflrchzu nutzen. Den kattor rillo desGnarini hat er aus dem italiänischenund den Locrsre lVlournnt des Theo-phile aus dem französischen übersetzt,auch viele eigene Gedichte verfertigt,und ist den -8. Apr. 1679. gestor-ben.

Hohberg,( Wolfgang Helmhard von)ein deutscher von Adel, gebohren inOesterreich den ro. Oct. 161 r. dien-te lange Zeit im Krieg, setzte aberdie Studien immer fort, verkaufteendlich seine Güter wegen der Reli-gionsanderung, gieng 1665. nachRegenspurg , und starb daselbst1686. Er hat Levrgicr duriolroder das adeliche Land r undFeldleben geschrieben, so 1716.;»Nürnberg in r. Folianten gedruckt

worden. Er war auch ein guterdeutscher Dichter, wovon besondersseia Hilderged'ch! .der Habsbur-gische V erobert von ;6. Büchernzeugt. Es ist zu Leipz 4 1664 in 8.herausgekommen. Es herrschet einegrosse Stärke der Erfindungskraftdarinnen; eine ziemlich erträglicheund gedankenvolle Schreibart, undsonst ein Reichthum von dichterischenZierrathen, der nicht gemein ist.

Hohendorf, (Georg Wilhelm von)ein preussischer Edelmann und deut,scher Dichter, ward i6-o.ein Chur«fürstlicher Edelknab zu Berlin, undin kurzem Cornet unter den braunenTrabanten. AIS Hauptmann thatrr einen Zug nach Ungarn mit, waraber im Spielen so unqlücküch, daßer in ein Kloster flüchten mußte.Hieraus gieng er nach Venedig, undmit dem Gefolge des VenrtianischeaBottschafter« nach Constankinopel,wo er 6. Jahre lang blieb, und einesolche Fertigkeit m der heutigen grie,chischen Sprache erlangte, daß er siewie leine Muttersprache redete.Nach seiner Rückkunft empfahl ihnder Pfalzgras von Neuburg demPrinzen Eugen, der ihn zu seinemGeneraladjutanten und Obristlieute-nant bey seiner Garbe machte. Alsder Prinz Turin entsetzte, dursteHohendorfdiese erfreuliche Nachrichtan die Königinn in Engellanb, dieGeneralstaaten und den König inPreussen überbringen, so ihm wich,tigr Geschenke eintrug. Unter seinenGedichten ist besonders das Helden-gedicht auf den Prinzen Eugen merk, ^würdig. Er starb als kayserl. Odri,ster zu Bergen ob Zoom den 9. May1719. Seine Büchersammlungkaufte der Kayser vor 100000.Gulden nach Wien, wo sie noch inder kapserlichrn Bibliothek unge»trennt steht.

Holbekn,