Band 
Zweyter Theil.
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1963 Hu

Hu 1964

Hübner, ( Johann ) ein geschickterSchulmann, gebshren zu Tyrgau ,phnweitZittau, den 17.Merz >66»,studirte zu Zittau und Leipzig, wardi6s>. Magister, kam 1694. alsRector nach Merseburg, und 17«in gleiches Amt bey der Stadtschulezu Hamburg, wo er den r>. May17; > mit Tod abaieng. Man hatgenealogische Tabellen in 4.Theilen nebst dazugehörigen kurzenFragen; eine Geographie,nebst einem Auszug derselben; Fra-gen aus der politischen Histo-rie >n ro. Bänden, und anderes der-aleichen von ihm.

Hülsemann, ( Zoh.) ein lutherischerGottcsqelehrter, gebohren zu EsersiuOstfrießlandden r».Nov. i6or, stu-dirtezu Rostock, Wittenberg und Leip-zig, reiseke darauf durch die Nieder-lande nach Frankreich, und ward zuMarburg Licentiat der Gottesgelahr-heit. i6;o. wurde er Doctor undProfessor derselben zu Wittenberg;kam darauf nach Leipzig, wo er nochmehrere Ehrenstellen dazu erhielt,und starb den r;. Jun. 1661. Un-ter seinen Schriften sind: doileAiumpublieum amipLpiUicum; Lrevia-rinm rkeoIoZieum; Manuale Oon-feülonis ^ugustanw ; IVletlioäus

Lvncionsnüi ; Relation V0MColloquio zu Thorn, wo er dasDirectorium geführt, rc.

Huerga, (Cypriandela) ein gelehr-ter spanischer Cisterziensermönch, er-klärte die H. Schrift i» Alcala, undstarb 1 s6o. Man hat Comment,über den Hiob, die Psalmen, daSHohe Lied und anders von ihm.

Huetius, ( Petrus Daniel) ein be-rühmter französischer Gottesgelehrter,Bischof zu Auranches, und einer dergelehrtesten Männer seiner Zeit, warzu Eaen den 8. Febr. i6ro. geboh-ren. Er zeigte von seiner Kindheitan viele Fähigkeit zu den schönen undandern Wissenschaften, und widmete

sich anfangs der Rechtsgelabrheit; al-lein die ki'incipir yInIoloMcs Lsr-relii und Bocharis 6eogr»x,kiÄ §L-cra zogen ihn auf ganz etwas anders.

Er legte sich aus die Philosophie und ;Malhematick, aus die Sprachen !und Alterthümer- Huetius bewun- jderte Bocharten so sehr,daß er wünsch- !te ihn zu kennen. Er errichtete ge- !naue Freundschaft mit ihm, beglei-tete hernach diesen gelehrten Mann ^nach Schweden, und zog viele Vor-theile von ihm, womit er hernachdas Publikum bereicherte. Nach sei- !

nrr Rückkunft nach Eaen, wurde er !zum Mitglied der Academic der schö- ^neu Wissenschaften ernennt, und ererrichtete selber eine solche zur Beför-derung der Naturlehre, deren Ober- .Haupt er war. Als Boßvet > 670. !zum Präceptor des Dauphins gewählt !wurde, gab ihm der König den Hue- !tius als zweyten Präceptor zu; undvor diesen jungen Prinzen machte erden Plan zu den Ausgaben nä vlumvelxkini, und besorgte dessen Aus-führung. Huetius war schon 46.Jahr alt, als er sich zum Priesterweihen ließ. Der König ernannteihn bald hernach zur Abtey Aunayund ib8s. zum Bischum Soissons;er nahm aber niemals Besitz davon,und tauschte mit Brulart de Sillery,der zum Bischof von Auranches er- ^nennt war. Huetius versah seinenKirchsprengel iv. Jahre, und setztedarinnen die Wissenschaften und dieFrömmigkeit in blühenden Zustand.Zuletzt begab er sich in das Proseß-hauS der Jesuiten zu Paris, die er !allzeit geliebt hatte, vermachte ihnenseine Bibliotheck, und starb daselbstden r6. Jan. i7->. Man hatvie-le Schriften von ihm, die mit einerweitläustigen Gelehrsamkeit angefülltsind, als: äs Osri8 imerpreribus

er äe oprimo xenere imerprerMäi;dommenr. Oiigenis in 8. 8. cum !stüs Ori^emams er Orixenjs Virx; !

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