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1962
Badendurlach, bald ror andere grosseHerren, wurde 1740 Staatsrath zuBasel,und starb den - 8 . Fedr. 1748,ohne am Gesicht noch an der Gegen«wart seines Geistes zuvor Abgang zuleiden.
Huber, (Samuel) ein Gottesgelehrterdes XVI. Jahrhunderts, von Beenge«bärtig, wurde um Luthers Lehre willenvor» seiner Pfane Burqdors abgesetzt,und zu Bern eine Zeitlang im Gefänq,niß gehalten. Er kam hierauf insWürtembergische, und wurde Pfarrerzu Derendingen bey Tübingen, wurdeaber bald darauch nach Wittenbergberuffen, dieGottesgelahrheit daselbstzu lehren. Weil er aber behauptete,GOtt habe alle Menschen ohne Unter-schied, auch die Verdammte erwählt,wurde er abgesetzt, woraus ihm HerzogFriederich Ulrich von Braunschweigeinen jährlichen Unterhalt aus demKloster Reiffenberg reichen ließ. End-lich starb er bey seinem Tvchtermanuzu Osterwick den r s.Merz >6,4 im77sten Jahr. Unter seinen Schriftensind: ^nribellarmmus; Oemoniira-lio IsIIsciLrum^ok.OLlviiii in äoäiri-
nL öe L.doenn; und viele seine eigeneStreitigkeit betreffende Schriften.
Huber, (Ulrich) ein grosser deutscherRechtsgelehrter, gebobrenzu Dockumin Fl ießland den > -. Merz 1 6; 6, vcr>stand die lateinische, griechische undebräische Sprache wohl, trieb dieRechte zu Franecker und Utrecht, undward zu Marpurg Doctor. »677.ward er zu Franecker im »isten JahrProfessor der Geschichte und Bered-samkeit,wie auch hernach suricis vliisund publici, ward 1660. im »4. JahrRector Magnificus, und starb zu Fra-necker den 8. Nov. 1694. Man hateinen Trakt, öe sure Ovilarir undviele andere wichtige Schriften vonihm. Mit dem berühmten PerizoniuShatte er grosse Streitliqkeiten. SeinSohn Zach arias Huber ward auch»6-4. Professor zu Franecker, und
1716- Mitglied des hohen Raths inFrießland und starb den ri. Oktober17; I. im 6 rsten Jahr. Man hatauch Schriften von ihm.
H. Hubertue , Bischof zu Maflricht,solgteimJ. 70». aufden tz. Lamber-tus. Er ließ ums 1 .7 -1. LambertsLeichnam in das DorfLüttich tragen,und verlegte seinen bischöflichen Sitzdahin. Er durchlief den Ardenner-Waid, bekehrte viele Menschen darin-nen, und starb den ;o. May 7,7.Im folgenden Jahrhundert wurdesein Leichnam ins BenedictinerklosterAndain im Ardennerwalb geführt.Diese Abtey ist sehr berühmt worden,und heißt jetzt St. Hubert. Manruft den H. Hubrrtus daselbst beson-ders wider die Raserey an.
Hudde, (Johann) ein Bürgermeisterzu Amsterdam, grosser Staatsmannund gelehrter Mathematicus, starbdaselbst den 6 Apr. 1704- Man hateinige vortrefliche Schriften von ihin,welche Franz Schooten seinem Com-ment. über die Geometrie des Carle-fius einverleibt hat.
Hudson, ein berühmter englischerSchiffer des xvn. Jahrhunderts,hat eine Meerenge und Meerbusen1609. im nördlichen America gesun-den, die nach ihm genennt worden sind.
Hudson,(Johann) ein gelehrter eng»ländischer Criticus, gebobren zu Wo,dehop in Cumberland , 660. studirtezu Orford, und lehrte die Weltweis-heit und schönen Wissenschaften da-selbst bis 1701. da er an ThomasHybe Stelle Bibliothekar bey derBodlejanischen Bibliotheck wurde.Hudson wurde noch Principal imCollegio der H. Jungfrau zu Orford,und behielt beyde Stellen bis an sei,neu Tod, so den -7. Nov. 1719.erfolgte. Man hat gute Ausgabendes Vellejus Paterculus, Thucydi»des, Dionysiu« von Haiirarnaß,LonginuS, Aesopus, re. von ihm.
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Hübner,