Band 
Zweyter Theil.
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1967

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Er war einer der gelehrtesten Präla-ten seiner Zeit. Man hat einenUnterricht vor seine Geistlichkeit wi-der die Ketzer seiner Zeit von ihm.Der P. d'Achery hat sie an die Wer-ke des Guibert von Nogent andru-cken lassen. In den Sammlungendes Marteae undDurandsfindt mannoch mehr Schriften von Hugo.

Hugo de St Laro, ein berühmterCardinal aus dem Dominikaneror-den, hat seinen Nahmen von einerBorstadt zu Vienne, in welcher einedem H. Carus gewidmete Kirche,und woselbst Hugo gebohren worden.Er erwarb sich durch seine Gelehr-samkeit, Klugheit und Gaben grossenRuhm im xm. Jahrhundert, wur-de Doctor der Facultat ju Paris,Prsvincial seines Ordens und durchInnocentiusIV. den -».May 1244.Cardinal. Dieser Pabst und seinNachsolger Alexander IV. trugenihm die wichtigsten Geschäfte auf.Er starb ruOrvieto den iy. MerzSeine vornehmste Schriftenfind: LorreÄorium LibIlL, darin-nen er die.verschiedene Lesearten ausden ebräischen, griechischen und la-teinischen Handschriften gesammlet.Es finöt sich im LI8. in der Biblio-thek der Sorbonne; eine Coneor-danz über die Bibel, vor deren er-sten Erfinder er billig gehalten wird,so ihm zu unsterblichem Ruhm ge-reicht; Comment, über die Bibel, rc.

Hugo von Hlavigny, Mönch vonSt. Bannes zu Derdun, hierauf Abtzu Flaviqny im XII. Jahrhundert,ist der Verfasser der Chronick vonVerdun, die hoch gehalten wird.

Hugo de St Viktore, ein berühm-ter Gottesgelehrter des XU Jahr-hunderts, aus Flandern gebürtig,wurde im Kloster St. Victor zu Pa-ris n,f. ein Mönch , dem damalssein erster Abt Gilduin vorstund.Er lehrte die GotteSgelahrheit mitsolchem Ruhm, daß man ihn den

zweyten Augustin nannte, undstarb II4-. im 44sten Jahr, nach-dem er Prior der Abtey gewesen.Man hat viele Schriften von ihm,bannn er Augustins kehre undSchreibart nachgeahmt. DaS vor-nehmste ist ein grosser Tractat äeLnersmenris ckrilii-nw käei.

Hugo, (CarlLudwig) einCanonicuSRegularis aus dein resormirten Prä-monstratenserorden, Doctor der Got-tesgelahrheit, Abt ju Elival und Bi-schof ju Ptolomais, starb in seinerAbtey den Sept. 1719, nachdemer vieles geschrieben. Das wichtig-ste sind seine ^nnsles krsemonllrL-renlium in -. Folianten und Sncr«^.miguilLÜs monumenls kiüoricn,äogMLricn, ciixlomLttcr erc. inFolianten.

Hngolinus, (Darthol.) ein gelehr-ter italiänischer Canoniste, aus derLombardey gebürtig, der vieles ge-schrieben. Er überreichte seinenTract. äs Lscramenris dem PabstSirius v. und ward wohl dafür be-lohnt.

Hulsius, (Anton) ein geschickter re-formirter Gottesgelehrter, gebohrenzu Hilde im Herzogthum Bergeni6>s, studirte zn Wesel und Deven«ter, und brachte es in den morgen-ländischen Sprachen sehr weit. Erreisete hierauf nach Engelland, Frank-reich und Holland, war rf. Jahrlang bis >676. Prediger ju Breda,da er Professor der Gottesgelahrheikund der morgenländischen Sprachentu Leiden wurde, wo er 1685. gestor-ben. Sein vornehmstes Werk ist:llieologis snäsica. Sein SohnHeinrich Hulfius, gebohren denio. Oct. 1644. starb als Professorder Gottesgelahrheitzu Duisburg den-7. Apr. i?-;. nachdem er gleich-falls viele Schriften herausgegeben.

Humbertll. Dauphin von Viennois,gebohren i; l -, folgte auf seinen Va-ter Guido oder Guigues XU.

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