Band 
Zweyter Theil.
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1969 Hu

Er heyrathete izzr. Maria vonBaur, die ihm einen Sohn gebahr.Er ließ ihn aber unglücklicher Weise,da er mit dem Kind spielte, aus demFenster in die Jseresallen. Humberlwurde hieraus jum General der Kreuz«fahrer wider die Ungläubigen erklärt,fand aber wegen seiner üblen Ausfüh-rung kein Glück. Nach seiner Rück-kunft gab er Dauphins dem KönigPhilipp von Valois, der seinen En-kel Carl damit belehnte. Diese Schen-kung wurde i g 49. bestätigt,unter derBedinglmg, daßderältestePrinz derKönige in Frankreich allezeit den Ti-tel Dauphin führen sollte. Ausdiese Art wurde das Dauphins wie-der mit der Krone Frankreich verei-nigt. Humbert trat hierauf in denDominieanerorden, ließ sich zumPriester weihen, wurde zum Patriar-chen von Alexandrien vor die Latei-ner ernennt, und hatte die beständigeAdministration des ErzbisthumsRheims. Er starb zu Clermont inAuvergne ben rr. Merz 1)54. undwurde bey den Jakobinern zu Paris,deren Prior rr war, begraben.

H.Humtliras, gebohren zu Faenzai - rtz-aus einer guten Familie, ver-pflichte. ihren Mann nach einemneunjährigen Ehestand zu einer bestän-digen Enthaltung, stiftete die Nonnenvon Vallumbrosa, und starb den i,.Dec. i; 10.

Hunerich, König der Wandalen inAsrica, war ein Arianer, kam nachseinem Vater Genserich im I. 476.zur Regierung, und verfolgte dieRechtgläubigen mit ungemeiner Hef-tigkeit. Er starb 485, und wurdewegen seiner Grausamkeit von jeder-mann verabscheut.

Hunniades, ( Joh.Corvinu«) Woy-wod von Siebenbürgen, Königs La-dislaus von Hungarn General undeiner der grösten Feldherren seinerZeit, schlug die Türken in zerschiede-«ru wichtigen Treffen, zwang sie die

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Belagerung Belgrad aufzuheben, undstarb zu Zemplen den 10. Septemb.1456. Pabst Calixtus III. vergoßüber der Nachricht von seinem TodThränen, und die ganze Christenheitbedaurte ihn. Matthias Lorvi»nur Hunniades, sein Sohn, kamaus dem Gefängniß aus den Thron.Er ist einer der tugendhaftesten undberühmtesten Könige in Hungaragewesen; s. seinen Art.

Hunnius, (Aeaidius) ein lutherischerGouesgelehrter, gebohren zu Min-uenden im Herzogthum Würtem-berg den Dec. issv, studirtezu Tübingen, nahm daselbst die Ma-gisterwürde an, und wurde 1576.Doctor und Professor der Gottesgc-lahrheit zu Marpurq. Don hierwurde er zur Profession und Super-intendentur nach Witlenberg beruf«fen, wo er an den damaligen Re-ligionsstreitigkeiten grossen Antheilgehabt, und i6or. dem Religions-gespräch zu Regensburg und andernbeygewohnt. Er starb den 4. April160;. Seine lateinischen Werke sindzu Witlenberg 1607. in s. Folian-ten zusammengedruckt worden. Manschätzt vornemlich seinen Track, ssblgfeckste 8crjpr. 8acr«. Von sei-nen drey Söhnen starb Nicolaus164;. als Superintendent zu Lübeckim f8sten Jahr, nachdem er zuvorverschiedene Jahre die Gottesgelahr«heit zu Wittenberg gelehrt. Er hatauch vieles geschrieben. Aegidiusstarb als Doctor der GotteSgelahrheitund Superintendent zu Altenburg164-. im 48stenJahr, nachdem ergleichfalls zerschiedenes geschrieben.Ulrich Helfrich wurde Professorder Rechtsgelahrheit zu Marburg,trat aber hernach zur römischen Kir-che, und wurde 16, i. beym Chur-fürsten zu Trier Rath und Vierkant-ler. Er schrieb neben andern juridi-schen Sachen : Inäissolubilia ec in.viAnarzumentaXll. yuibusmorur,Qqg f convi-