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lllrrch von Hütten crarif LuthcrSkehre/ führte ein sehr unruhiges Le-ben, und starb bey Zürich den 29.Aug. i^r;. im ;6sten Jahr Sei«ne Gedichte sind zu Frankfurt ie; 8.zusammen gedruckt werden- Waser wider den Herzog zu Würtem-berg geschrieben, wird sebroesucht.Er hat auch an den LMolis od-Icurorum virorum gearbeitet, undzuerst Is,8. zwey Bücher des IU-VIU5 herausgegeben, so noch nie imDruck erschienen waren.
Hutter, (EliaS) ein protestantischerGotteSgelehrt r. qedohren isf),ward is/7- Professor d.r ebrai-schen Sprache zu Leipzig, yienghierauf nach Lreßden, und lehrteden Churfürsten das ebräische, gabeine kostbahre und rare Polyglott-Dibel heraus, so aber im Alt Test.uur biß auf das Buch Ruth gehet,und starb zu Nürnberg bald nachAnfang des XVII. JahundertS.Man hat noch andere Schafftenvon ihm.
Hutter, (Lesnhard) ein lutherischerGotkeSgelehrter, gebvhren im UI-Mlscheu Dorf Nellingen >s6).ward zu Wiltenberg Professor derGottesgrlahrheil, und starb da-selbst den r;. Ock. 1616. Manhieß ihn l.mlierum reäivivum Erhat sehr vieles, besonders Streit-schriften wider die katholischen undreformirten geschrieben.
Huygens (Christian) Hugenius,einer der grossen Mathematikerund gelehrtesten Sternkundiger desxvn. Jahrhunderts, war imHaag den 14. April 1629. gebüh-ren. Sein Datier Cvnstantin Huy-geuS, Herr von Zuslichem hat sichdurch lateinische Gedichte bekanntgemacht, und war Secretar bey;. Prinzen von Oriniea. Chri-stian Huygens zeigte von Kindheitan auss.rordentliche Neigung zurMathematik. Er brachte es bald
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weit darinnen, und machte sichunter dem berühmten Schoten zuLeiben noch vollkommener. 1649.begleitete er den Grafen Heinrichvon Nassau nach Holstein undDäuemark, und wäre gern auchnach Schweden gewesen, um denCartesiuS kennen zu lernen ; alleindie Zeit, die der Graf in Däne-mark blieb, war zu kurz hiezu.Er reiseke hierauf in Frankreichund Engelland; und erwarb sichgrossen Rubin. Colberr gab ihmeine grosse Pension, um ihn zu Pa-ris zu behalten. HuyaenS ließsich überreden und blieb von i«66.biß ,681 daselbst. ,66; hatteihn die Societät zu Lvnden zumMitglied angenommen, und zu Pa-ris hatte cr auch den Zutritt zurAcademie der Wissenschaften.HuyqenS lebte gern vor sich in derStille; doch hatte er das mürri-sche und verdrüßliche Wesen nichtan sich, das solche Leute gerne an-nehmen. Er entdeckte zuerst denRing und einen dritten Trabantendes Saturnus, die bisher nochkein AsironomuS beobachtet hotte.Er gab den Uhren durch die Prn-duln mehr Richtigkeit, und mach-te alle Bewegungen durch die Rad-linie gleich. Er verbesserte dirFerngläser, machte viele anderenözliche Entdeckungen, und starbim Haag den 8- Jun. ,695. Erhat sehr vieles geschrieben. Dasvornehmste ist in zwey Sammlun-gen zusammengefaßt worden. Dieeine heißt Opern Varia, Leiden l 68 r.in 4. die andere: Opera reljipin,Amsterdam 1728. in r. Quart-banden. Dufour, ordentlicherMusicus des KönigS, hat seinesDr. äe plurslirnts munäorum insfranzösische übersetzt,uyghens, (Gommarus) ein be-rühmter Docker der Gottesgelahr-heil zu Löwen, gebvhren zu kier
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