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Campagnien gebürtig. seinerJugend rcisete er sehr viel, und durch-lief Griechenland, die Inseln desArchipelagus und Kleinasien. Erlegte sich von Jugend an aus dieDichtkunst, und man sieht aus seinenSchriften so wohl in Prose als inWerfen, daß er die besten Schrift-steiler des Alterthums, besonders diePoeten, wohl gelesen. Man siehtihn davor an, daß cr mitRonhard,seinem Zeitgenossen und guten Freund«in den Vorzug geeifert. Allein sei-ne Schreibart ist weniger schwülstig,und nicht durch so viele griechischeperkräuselt, sondern natürlicher undangenehmer als RonsardS seine.Jamyn war ordentlicher Secretärund Vorleser bey Künig Carl IX.in Frankreich , und starb um >s8s.Man hat von ihm : Oevrcs potzri-tzues in i. Bänden; vilcours llepliüolopbie ä ?LlNeIiLn'z cc ä R,0'stambk nebst 7. Diieours ^Lnclemi-guez in Prosa, Paris >s84 in >6.D'gciuAoii ste l'lünile cl'Ikomereßn VLI5 krsncojZ , welche Hugo Sä-le! angefangen; Jamyn aber vomk r. Buch an vollführt, nebst einerUchersctzung der drey ersten Bücherder Odvssen.
Jan, s. Janus.
Janevrub, s. Idachyrsus,
Inner, (Franz Clouet, ist bekannterUnter dem Nahmen ) ein französi»scher Mabler des XVI. Zahrhun-hcrts, dessen Ronsard in seinen Ge-dichten rühmlich gedenkt. Er warim Miniakuxmablen und inPorlrai-ten besonders glücklich.
Jansenius, (Cornel.) ein gelehrterDoctor und Professor dex Gyttesge-lahrbtjt zu Löwen, und erster Bi-schof zu Gent, gebohxen zu Hülst inFlandern >s,y. ward Pfarrer zuSt, Martin zu Courtrai, hierausDechant jr, St. Jnkph ju Lswrn,
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und erschiene initvielem Ansehen ausder Kirchenversammlung zu Trident.Nach seiner Rückkunft wurde er zumBischof zu Gent gemacht, und starbin dieser Stadt den io. Apr. 1776.Man hat Dommem. in concor- jstiLM sc rorsm kilborism evsngel.T^nnot. in küilmos; in kroverbis,erc. von ihm.
Jansemus,(Cornelius) einberühm- .ter Doctor und Professor zu Löwen, fhernach Bischof zu Apern, war den l-8. Oct. 1585. in einem Dorfe bey fkeerdam in Holland, Nahmens Ac- ^eoy gebobren, stubirte zu Utrecht und 'Löwen, und kam hernach nach Paris. °Er brachte ir. Jahre in Frankreichzu, legte sich in solcher Zeit mit allemFleiß auf Lesung der Werke des Au»gusilnus, und errichtete mit Johann >äu Derger de Hauranne, nachmaligen !Abt von St. Cpran, genaue Freund» !schüft. Nach seiner Rückkunft nach !Löwen, ward er Principal im Colle» !gio St. Pulchcria, Professor der H. iSchrift und endlich 16 rs. Bischof zu ^Z)pcrn. Er genoß aber dieser Würde !nicht lang, sondern starb an der Pest iden 6. May 16; 8. Man hat von !ihm Comment in kenrar. er in 4. ltz- !vnnxel. ein Buch unter dem Titel: !IviarL QLilicus, worinnen er behaup« ^tet, daß Frankreich unrecht gethan, ^daß es Holland beygestanden, rc. !Sein vornehmstes Werk aber ist seinAugustinus, so ein grosser Foliantist, und alles enthalten soll, was Augu»silnus von der Gnade, von dem freyenWillen und von der Gnadenwahl inseinen Werken gelehrt. Janscniuswollte den pelagianischen Abwegendex Jesuiten entgehen, und hoste imAugustinus das yröste Licht anzutref,sen- Er soll daher Augustins sämmt-liche Bücher wohl zehenmal, undwas er wider diePelagianergeschpie»den, wohl dreyssiamg! durcblesen ha»ben. Er arbeitete an diesem Werk rr.Jahr, und hinterließ es inM- unter»