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Herzogs. Klöstern und zu Tübingen,wo er 1669. die Magisterwürde. amnahm. Er wurde hierauf 1675.des herzogl. Stipendii Repetent, undInformator und Reiseprediger derPrinzen von Würtemberg, bey wel-chen er 9 Jahr lang mit Reisen zu-brachte, worauf er -68s. zum aus-serordentlichen Lehrer der Geographieund der lateinischen Sprache zu Tü-bingen ernannt wurde. 16 81. be-kam er ordentlicher Weise die grie-chische Sprache, und 1684. die Mo-ral zu lesen, wobey er zugleich Epho-ruS des herzogt. Stipendii wurde;1688. übernahm er die Professionder Logik und Metaphysik nebst demPädagogarchat ob der Steig, wurde1692. Loctor und ausserordentlicherLehrer der Gottesgelahrheit und Su-perattendent des theologischen Sti-pendii, und 1694. Abt und General-superintendent im Kloster Maul-brunn. 1699. kam er als Consilia«rialrath und Stistsprediger nachStuttgart, 17°) . aber als erster Pro-fessor der Gottesgelahrheit, Kanzlerund Probst der Kirche wieder nachTübingen, wo er den -. Apr. 17,0.gestorben, ist. Er hat sehr vieles ge-schrieben. DaS vornehmste ist: »i-tkori» eccle6»<lics er profan» 8ec.XVI. in Folio; 8/Kem» rkeoloxi-cum rlierico . polemicum ; Lom-peiiäium rkeoloAicum ; Lx»menrKeoloxiL novL, so Wider Poirctund Bourignon gerichtet ist; Lxsmenrbsolo^ire mMicL; K.OML oum re-xno Irsli« »nriguilLmo vero fuoOomino Huxuilillimo KomanorumImperarori Larolo VI. vinäical» ;6e Vir» er OoÄrin» 8pinorre, erc.
Iagello, f. La-islaus IV.
Iaillor, ein berühmter Geographus,von dem man sehr viele Cartcn hat.Won Frankreich hat man viele Spe-rialcarten von ihm, die grösientheilsrichtig find. Seine Carte von Loth-
1994
ringen ist die beste, die man bishervon diesem Land gehabt hat.
Iamblichus, ist der Nahme zweyerberühmter platonischer Weltweisen,deren der eine aus Chalcis und derandere aus Apamäa in Syrien war.Der erste, den Julian der Abtrün-nige durch eine lächerliche Verglei-chung dem Plato selber an die Seitesetzt, war des Anatolius und Por-phyrius Schüler, und starb unter derRegierung des Kaysers Constantinus.Der andere stund auch in grossem An-sehen. Julian schrieb viele Briefean ihn, und er soll sich unter demKapser Valens selber vergiftet haben.Man weiß nicht gewiß, welchem vonbeyden man folgende Schriften zu-schreiben soll, die wir unter demNahmen Iamblichus noch ingriechischer Sprache haben: »Ma-ri» cle Vic» er 8eÄ» k^rkiaAvrsr;Lxkorrskio sä pbilofopliism ; äsKlMeriis LIiLläreorum er ^e^prio-rum, erc. Der gelehrte HerrDrucker schreibt sie in »Mor. kki.lof. i'om. II. p. 260. dem Jam-blichuS von Chalcis in Corlesy'ricn zu.
James, (Thomas) auch Iamefius,ein gelehrter Doctor der Theologiezu Oxford und erster BibliothekarderBodlejanjschen Biblroiheck,war zuNiewport auf der Insel Wight umsJahr >57'. gebohren. Er erwarbsich grossen Ruhm in Engelland, be,kleidete verschiedene ansehnliche Aem-ter, und starb 16-9. Er hat vie-les in englischer und lateinischerSprache geschrieben , wovon dasmeiste darauf geht, die Verfälschungder Kirchenvätcr zu beweisen. Manhat auch Irsü. cle Person» er 061-cio ^uäicis spuel »ebr«os »Uosgusin 4. von ihm.
Iamyn, ( An,'bis) ein berühmterfranzösischer Lichter des xvi. Jahr-hunderts, war vonChaourle, einemDorf im Kirchsprengel TroyeS iuRrr; Cam-