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de>n todten Körper seines Brudersjache. Als der Ritter von Boisbau-dra« 1644. ein türkisches Schis weg«nahm, woraus eine Sultantn undIbrahims Sohn war, so wolre sichI brahim an Maltha rächen. Alleiner wendete nachmals seine Waffengegen die Denetianer, nahm Caneaein, und rüstete sich ;ur Eroberungvon Candia, als seine Hauptleuteund Bedienten um seiner Grausam-keiten und Wollüsten willen sich wie-der ihn verschwohren , und ihn denr 8. August 1649. erdrosselten. SeinSohn Mahomet VI. war sein Nach-folger.
Ibsens, ein berühmter lyrischergriechischer Dichter, von bei» mannur noch einige Fragmente hat, leb-te uni« Jahr sqo. v. C- G. Mansagt, er sey von Strassenräubern er-mordet worden, und als er niemandanders um sich gesehen, so habe ereinen Haussen vorbeyfliegender
. Kraniche zu Zeugen seines Tods an-grruffen. Als nach der Zeit einervon den Mördern Kraniche sahe,sagte er ru seinen Gesellen: Siehe,die Rächer des Ibycus. DieObrigkeit aber, bey welcher dieseRede angebracht worden, befragtenhierüber die Mörder, welche dieThat bekennten, und ausgehängetwurden. Die Rraniche des I-bycue sind daher jum Sprüch-Wort worden.
Jcarus, bes Dädalus Sohn, wur-de mit seinem Vater aus der InselCreta von Minos gefangen gehal-ten. Dädalus aber erfand die See-gel an sein Schiflein, und machtesich nebst dem Jcarus davon. Weilaber dieser sein Schis schlecht regier-te , so litt er Schifbrnch, und er-trank im Meer. Hiervon haben diePoeten Gelegenheit genommen tudichten, DadaluS habe seinem SohnJcarus wächserne Flügel gemacht,«md ihm anbefohlen, im stiegen im>
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wer in der Mitte zu bleiben. DerSohn aber sey zu nahe gegen derSonne geflogen, worüber seine Flü-gel geschmolzen, und JcaruS in dasMeer gefallen, so von ihm das I»(arische gencunt worden. Manmaß chn nicht mit dem Jcarus,der Erigone Vater vermengen, wel-cher, als er von den Bauern gcköd-tet worden, vomJpitcr nach d-r Fa-bellehre in das Gestirn des Fuhr-manns versetzt worden; s. Erigosne.
Iccinus, ein berühmter griechischerBaumeister, der zerschiedene präch-tige Tempel, als der Minerva znAthen und des Apollo, des hülstet-stenden, in Peloponnes erbaut hat.Er lebte ums Jabr 4,0. v. E. G.
H. Ida, Gräfin von Boulogne inderPtcardie, war 1040. von Gott-fried demBartigtenHerzog inkorhrin«gen gezeugt.Sie heyratheteEustachiusII. Grafen von Boulogne, dem sieEustachius III. den berühmten Gott-fried von Bouillon, Herzog vonLothringen und Balduin gebahr, derseinem Bruder ini Königreich Jeru-salem gefolget. Eine ihrer Töchterwurde an Kayser Heinrich IV. ver-mählt. Sie starb den >z. Aprilin;.
Jdathyrsus, ober Indachyrssus, ein König der europäischenScythen, folgte auf seinen VaterSaulius, und schlug dem Oarius,des Hvstaspes Sohn, König in Per«sicn, seine Tochter ab, die er zurGemahlin begehrt hatte. Hierüberentstund zwischen beyden Prinzen einsehr heftiger Krieg. Darius zog mit702000. Mann gegen den Jdathyr-sus. Allein er wurde geschlagen undgenöthiget nach Persien zurückzuge-hen. Justiaus nennt ihn Iamysrue.
Idiora, oder der gelehrte Idior,ein Schriftsteller, den man langeunter diesem Nahmen angeführet, bis
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