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als der Keqenpabst PhilagathuS g«,zählt, hat manib»denXXI aenennt.Er schickte Gesandten an MichaelPaläologus, um ihn zu Beobach-lung dessen zu ermähnen, was aufder Kirchenversammiuug zu Lyonunter Gregor X. beschlossen worden,und wiverrufte die Verordnung die»seS Pabsts in Ansehung der Pabsts-wähl. Er wurde zu Vitcrbo deni 6 . May ir/7. von seiner eiafal,lenden Kammerdecke erschlagen. Erwar vorher ein Arzt, und hinterließviele medicinis. und philos Schriften.Sein Nachfolger war Nikolaus IH.
Johannes xxll. von Cahors gc,bürrig, hieß zuvorJacob von Ossa,besaß viel Verstand und Gaben, hat»te sowohl die bürgerlichen als geist-lichen Rechte in Frankreich und inItalien wohl studirl. Er wardKanzler bey Robert, Königs CarlH. von Neapel und Grafen von Pro,vence Sohn, hernach Bischof zuLrejus, Erzbischof zu Avignou, Car-dinal, Bischof zu Porto, und nachClemens V. Tod den? Aug. iz > 6 .Pabst. Johann Villani irret sich,wann er sagt, Jacob von Ossa seyvon geringer Herkunft gewesen, undhabe, als die Cardinäle auf ihn com-promittirten, sich selber zu Lyon dieStimme gegeben und auSgeruffen:Ich bin pabst. Johann XXll.war uligemein besorgt, das Jnteres.se der Krone Frankreich zu beför-dern. Er erhob Toulouse zu einemErzbisthum, und gab ihm die vierneuerrichtete Bißthümer Montan-bau, St. Papoul, Rieux undLombes, zu Suffraganten. Er er-richtete auch die Bisthümer Alet,S. Pont, CastreS, Condon, Sar-lat, S. Flour, Lu?on, Maillezais,so nachmals nach Röchelte verlegtworden, Tülle, Lavaur und Mi-tcpvix. Er machte auch Sarra-gossa zum Metropolitansitz. Ergabdie Elementinas heraus, die seinHiftor. H«ndw.(,ter Th.)
Io roza
Vorfahr gcsamw.let hakte, und ver,fertigte die Extravagantes.Bey der zweyspättigenKayserswahlLudwigs von Bayern und Fr'.>erichsvon Oesterreich, wollte crs anfangsmit keinem verderben, wassere sichaber nicht nur das Entscheidungs-recht in dieser Streitsache an; son-dern suchte auch beständig zu be-haupten , daß bey dem seiner Mey-nung nach offen stehenden Kayser«thron ihm die Regierung des ReichSzustebe. Er gieng noch weiter, alser König Robert und den französi-schen Prinzen Philipp von Valois-;ro. zum Reichsstallhalker vonItalien erklärte, den redlichen Bis-conte von Maylaod und König Fri«derich von Sicilico izrr. in Bannthat, ja selbst mit gewafneter Handdiesem allem aus dem Reichsbodei»in Italien den Nachdruck gab. Diakleine Hülfe, welche Kayser Ludwigden Mayländern 1,2;. leistete,machte zwar der Sache ein wenigLust, allein Pabst Johannes muiheteihm doch in seinem ersten Proceßzu, unter Bedrohung des Bannsseine Regierung niederzulegen. Kay-ser Ludwig verwahrete sich rechtlich,und machte aus dem Reichstag zuNürnberg eine Appellation an einallgemein Concilium bekannt, woge-gen P. Johannes in dem zweyte»Proceß eine neue Vorladung erge-hen ließ, und endlich gar in demdritten i;24- den Bann erklärte.Zu gleicher Zeit hatte sich Johannesdurch seine Aussprüche in den Strei-tigkeiten der Bettelmönche den Haßdes ganzen Franciscanerordens zu-gezogen. Dieses war die Ursache,baß dieser sich vor die Parthey beSKaysers erklärte, und die gelehrtesteMänner, welche den Pabst als ei-nen Ketzer verabscheueten, ihre Fe-dern wider die angemaßte Machtdes Pabsts in weltlichen Dingen undzur Vertheidigung der kayserli-L 1 t chea