Band 
Zweyter Theil.
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Johannes HI. Ducas, regiertei»rr. zuNicäa, da inzwischen dieLateiner Constantinopel inne hatten.Er erweiterte sein Reich durch seineSiege, und starb nach einer rühm-würdigen Regierung nes. SeinNachfolger war sein Sohn Theo«dor der Jüngere.

Johannes IV. Lasearis, des jün-gern Theodors Sohn, folgte aufseinen Vater rrsy. Allein derDespote Michael PaläologuS ließihn bald daraus blenden, und be-mächtigte sich des Throns.

Johannes V. Lantacuzenue,Andronius Paläologus des jüngernMinister und Liebling, empörte sichi;47. wider desselben Sohn Jo-hann Palaologus, und ließ sich zumKayser auSruffen. Er vermähltehierauf seine Tochter an diesen jun-gen Prinzen, wodurch der Friedeauf einige Zeit hergestellt wurde.Allein Johann Paläologus zerfielMit ihm, schlug ihn mit Hülfe derGenueser in verschiedenen Treffen,und zwang ihn i zs/. die kayserlicheJnsignlen niederzulegen- JohannCantacuzcnus begab sich hierauf inein Kloster auf dem Berg AthoSund wurde ein Mönch. Man hatvon ihm eine Geschichte in griechi-scher Sprache von demjenigen, wassich unter desAudronicus und seinerRegierung zugetragen, nebst einigenandern Werken.

Johannes VI. Paläologus, mitdem Beynahmen Ealo - Johan-nes, folgte in der Regierung sei-nem Vater dem jüngern Andronicus.Er trat den Genuesern die InselLesbos ab, und ließ sich l;7,.vomtürkischen Kayser Amuralh l. A-drianopel wegnehmen. Seine Re-gierung war sehr unglücklich. Ermußte das Reich seinem Sohn E-nranuel «direkten und starb iz-i.

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Johannes VII. Paläologus, kamnach freywilliger Abdanckung seinesVaters Emanuel, 14e r. zur-Re-gierung. Die Türken nahmen ihmThessalonich weg, und machten alle >Tage mehr Eroberungen. Johan-nes wollte hierauf bey den Lateinern ^Hälse suchen, und ward auf derKirchenversammlung zu Florenz mitvieler Pracht empfangen. Hierwurde >4;y. eine Vereinigung zwi-schen beyden Kirchen gestiftet. DerKayser gieng hierauf nach Orientzurück, und starb den zi. Oclvder-448.

Johannes, König in Frankreich,.folgte aus seinen Vater Philipp vonVatoiS den Aug. i;so. da erschon 40. Jahr alt war. Er ließ iohne allen Proceß dem Grafen Ra«,bulph von Eu und Guines den Kops -abschlagen,weil er mit denEngländerain Verständniß gestanden seyn sollte,wodurch aber aller Gemüther vonihm abgewendt, und zum Theil der,Grund zu seinem fernern Unglück ge-ilegt worden. AIs sein ältester Sohn;Carl zum Herzog der Normandie^gemacht wurde, lud er den König:Carl von Navarra zu seiner Eiuse»^zung nach Rouen ein, und nahmiihn daselbst den s. April -)s 6 .:gefangen. Hierüber griff derjBruder des KöoigS von NavarraPhilipp, und viele andere Herrei^des Königreichs zu den Waffen, jSie rüsten König Eduard lil. vonEngelland zu Hülse, der ihnen sei«:nen Sohn den Prinzen von WallisEduard schickte. Dieser verheertejAuvergne, Limosin und Poitou.König Johann versammlete hierauf ^seine Völker, und erreichte ihn beyMaupertuis zwey Meilen von Poi«riers in den Weinbergen, ausweichen er sich nicht retten konnte.Wie sich der Prinz von WalliSausS äusserste gebracht sah, bat er

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