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um Frieden/ und wollte alles jli,rückgeben / waS er in Frankreichweggenommen, bot auch einen sie«benjährigen Stillstand an. KönigJohann aber/ der sich des Siegsversichert hielt, schlug olle dieseBedingungen aus/ und grief dieEngelländer den 19. September/an. Ob er aber gleich80000. und die Engelländer nur8000. Mann hatten/ so ward erdoch geschlagen/ gefangen genom-men und nach Engelland geführt.Nach dieser berühmten Schlacht/die man das Treffen bey Por-tiers nennt/ hatte der Dauphindie Verwaltung des Reichs. DieStände verwilligten ihm hieraufeine Steur/ und dieser Prinz über-ließ ihnen/ die Beamten zu err-en,neu/ welche selbige erheben sollten.Von diesen Beamten / die nichtlänger statt haben sollten als dieSteur selber/ schreibt sich der er-ste Ursprung der Cours äes ^iäesher. Einige Zeit hernach liessen. steh die Bauern wider den Adelauf, und errichteten eine Rotte,die man le Jacquerie nennte- Alsaber Stephan Marcel, PrevotderKausteuke zuParis, der dieem«pörien Pariser anführte, von Jo.Hain Maillard den r. Aug. r;s8.getedtet ward, hörte die Empö»runz auf. König Johann war 4.Jahr als Gefangener zu Paris, biSzu Bretigni, anderthalb Meilenvon Chartres (nicht Chatres, wiema, gemeiglich ließt) Frieden ge-macht wurde. Er wurde den 8.M«y i;6c>. geschlossen. KönigJohann vereinigte die Herzogthü-mei Burgund und Normandieuedl den Grafschaften Champag-ne and Toulouse wieder mit derKrme. AIS er darauf nochmalsnach Engelland gieng, um wegenLoilassung des Herzogs von An-jou zu handeln, oder um eine ge«
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wisse Dame, die er liebte, wiederzu sehen, so starb er im Hotelvon Savoyen ausserhalb der StadtLanden, den 8. April 1)64. imsqsten Jahr. Er war ein tapfererund freygebiger Prinz, der akerden Pracht allzuhoch trieb. Ermachte sich eine Ehre daraus, seinWort unverletzlich zu halten.Als ihm einer anlog, den Friedenvon Bretigni nicht zu halten,weil er ihn in seiner Gefangen«schüft gemacht, antwortete er ihm:und wann Treu und Glau-ben auf der gangen Erdeuntergegangen waren, sosollte man sie doch in demHerzen und in dem Mundeder Röntge finden. Sein äl-tester Sohn Carl V. war seinNachfolger.
Johannes von Frankreich, Herzogvon Berri, Graf von Poilvu rc.war Königs Johann und seiner er-sten Gemahlinn Bona von Luxem«bürg Sohn. Er ward zu Bin«cennes den November 1)40.gebohren, und zeigte seine Tapfer-keit in verschiedenen Treffen Erhatte einige Zeit Theil an den vffent«lichen Angelegenheiten, erklärt« sich1410. vor das Haus Orleans widerdas Haus Burgund, und starb zuParis den 15. Jun. 1416.
Johannes, mit dem BeynahmenVhne Land, König in Ergcllandwar Königs Heinrich II vierterSohn gebohren 1 >66.. Nach M»chards I. Tod bemächtigte er sich1,99. deS Throns. Arthus vonBretagne, seines ältern BrudersGottfried hinterlassener Sohn, demderselbe von rechkswcgen gehörte,wollte ihm die Folge streitig machen,wurde aber zu Mirabeau nor.überfallen, und hingerichtet. DieMutter dieses jungen Prinzen Con-Ttt ) stantia