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Jobamnes V. König in Portugakl,gebolhren den 24> Oct. 1689. folgtein der Regierung den i. Jan. 1707.seinem Vater Peter II. Portugal!war damals i» dem spanischen Suc-ressionskrieg zum Vortheil des Hau»ses Oesterreich verwickelt, welchenJohanne-, aller Bemühungen derGegenparthey ungeachtet, bis zumlitte chterfrieden mit verschiedeutli-cheni Glück fortsetzte. Er ließ 1717.vom Pabst die königliche Hofkapellezu einem Patriarchat erhöhen, undder Grrichtbarkeit des Erzbischofs zuLissabon entziehen. Er suchte hier-aus die Handlung in seinem Reich inblühenden Zustand zu setzen, bekammit dem päbstlichen Hos verschiedeneStreitigkeiten, blieb im Oester-reich ischen Successionskrieg, und imKrieg zwischen Spanien und Engel-land bey einer genauen Neutralität,und starb den; i.Jul. 1750. SeinSohn Joseph I. war sein Nachfol-ger.
Johanne«, König in Schweden,Gustavs I. Sohn, gebühren den -1.Der. If;7. wurde von seinem äl-tern Bruder Erich XIV. isSz. ge-fangen gesetzt, endlich aber r<?66.wieder befreyt, und den 29. Sept,is68- nachdem er mit seinem Bru-der MagnuS den Könia Erich gefan-gen genommen, von den Ständenzum König ausgeruffen. Er führtemit Rußland Krieg, worinn dieSchweden etlichemal herrlich siegten.Seine Catholische Gemahlinn Ca-Iharina aus Pohlen verleitete ihn inReligionssachen unterschiedliche Ver-änderungen zu machen, welche end,lich den Erfolg hatten, daß seinSohn Sigisn,und, der ihm ify-.in der Regierung gefolgt, rSoo.dieKrone Schweden an Herzog Carlvon Südermavnland überlassen muß-te. Johannes starb den 17. Nov.»5S--
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Johannes Lasimir, KöuiginPoh-len, s. Casimir.
Johannes Sobieski , König inPohirn, einer der grösten Feldherrenseinerzeit, ward,6Lf. Krongroß«marschall und 1667. Krongroßfeld-herr. Er machte schöne Eroberun-gen über die Cosaken und Tartarn,schlug die Türken bey zerschiedencnGelegenheiten, und gewann ihnendas berühmte Treffen bey Chozimden 11. Nov. 167;. ab. Den 20.May 1674. wurde er zum Königin Pohlen gewählt, und half r 6 8;.Wien entsetzen. Er war ein geschick-ter Prinz, der verschiedene Spra-chen redete; die Wissenschaften undgelehrte Leute liebte, und alle Eigen-schaften eines Helden besaß. Erstarb zu Warschau den 17. Junii>696. im 7rsten Jahr.
Johannes, mit dem Beynahmen derUnerschrockene, Gras von Re-vers, hernach Herzog in Burgund ,war zu Dijon den 28. May >171.gebohrrn, und folgte in der Regie-rung seinem Vater Philipp demKühnen 1404- acht Jahr hernach,als er vom türkischen Kayser Baja-zet II. bey Nicopolis war gefangenworden. Er veranlaßte die Strei-tigkeiten zwischen den Häusern Or-leans und Burgund, und ließ Lud-wig von Frankreich, Herzog vonOrleanS, den 2;. Nov. 1407. zuPari- ermorden, woraus ein inner-licher Krieg erfolgte. Johanneszog hierauf dem Bischof zu tätlich,Johann aus Bayern zu Hülfe, undkam unter der Regierung Carls VI.wieder nach Paris. Er bemächtigtesich des Regiments, und verursachteunendlichen Schaden. Allein derDauphin lockte ihn zu einer Unterre-dung auf die Brücke zu Montereau-saut-Aonne, und ließ ihn daselbstdurch Tanaquil du Chatel den i».Sept. >419. ermorden.
Ttt 4 Johan-