Band 
Zweyter Theil.
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mit ihm rin Haupt der Wibertäuser.Sir bemeisterten sich der Stadt Mün-ster , worinn sich Johann von Ley-den den »4. Jun. if;4- t»m Königausruffcn ließ. Sie führten dieVielweiberei) daselbst ein , und be-giengrn die gröbsten Laster. Endlicheroberte der Bischof die Stadt wie-der den 14. Jun. isZs. und ließden Johann von Leyden und seineHauptanhänger hinrichten.

Johannes vonMayland, verfertigteum i l oo. im Nahmen des medirinischeu Collegii »u Salerno eine medi

warb hierauf Professor der Astrono-mie und Geometrie ju Orford, legteferner zu Malmesburp eine eigeneSchule an, wurde aber von einemseiner Schüler ums 1 .88;. mit ei-nem Federmesser erstochen. SeinBuch: äe Corpore er innguinsLbritti , wurde auf den Kirchenver-sammlungen zu Paris, V-rcelii undRom verdammt. Derengarius, zudessen Vortheil es geschrieben wor-den , mußte es an letzterem Ortselber ins Feuer werfen. DasBuch selber ist verlohrea gegangen.

cinische Schrift in lateinischen Der- „

sen. Sie enthielt rr;-. Verse,wo- ^h^nes Scokus, s. Duns.

von aber nur noch übrig sind. Johannes, mit dem BeynahmenDiß ist die bekannte Sckois Lslerni- Teuronicus , ein berühmter Oo

rann. Man schätzt die Anmerkun-gen doch, welche RenatuS Moreaudarüber gemacht.

Johannes von Ragusa, ein berühm-ter Gottesgelehrter des XV. Jahr,Hunderts, aus dem Dominicaneror-den, war von Ragusa gebürtig.Er ward Doctor der Sorbonne,Präsident auf der Kirchenvcrsamm-lang ju Bafel, und wurde verschie-denemab nach Constantinopel ge-schickt , um die Vereinigung beyderKirchen zu bewerkstelligen. Hier-aus ward er Bischof zu Argos inMo-rea, und starb ums Jahr 1450.Man hatihm.

Johannes Regiomontanus, sieheMüller.

Johannes Scotus, mit dem Bey-nahmen Ertgena, ein berühmterInländer des IX. Jahrhunderts,kam unter Carln dem Kahlen nachFrankreich, und erwarb sich dieGnade dieses Prinzen. Nach dessenTod mußte er Pari- verlassen, weiler in seinem Buch : äe Corpore ers-mguine CtujlU die IrsnLiübÜÄN-riLtion und die Gegenwart Christiim H. Abendmal geläugnet. Er

minicaorr , von Wiideshausen inWestphalen gebürtig, warb Poeai-tentiarius zu Rom, hierauf Bi-schof von Bosnien, und vierter Ge-neral des Dominicanerordens. Ererwarb sich grossen Ruhm im XIII.Jahrhundert und starb den 4. Nov.1 »fr. Man schreibt ihm 8ummrmkrNäicsntlUm 5. Conkessorum zu,vor deren Verfasser aber P. Eckart»einen andern Dominicaner, Jo-hannes von Freyburg, hält, derauch den Beynahmen Teuronicusgeführt, und im Jahr i;r;. gestor-

. _ . ^ , .. den ist.

einige Schriften von Johannes voa Udino, ein berühm-ter Mahler des XVI. Jahrhunderts,von Udino gebürtig, war RaphaelsSchüler, und erwarb sich durch ganzItalien grossen Ruhm. Er warbesonders geschickt Thiere, Kleidun-gen, Landschaften, Gebäude, Blu-men und Früchte zu mahlen. Zuseiner Zeit entdeckte man unter denRuinen des Pallasts des Titus diekleine Bilder, die man hernach vondem Ort, wo man sie gefunden,grortenmässige Stücke geueant.Man fand auch daselbst kleine histo-rische Stücke von Stucaturardeit.Johann von Udino copirte diese Acten