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von Gemählden, fand das Geheim«niß der Stucaturarbeit wieder, undübertraf in grottenmäffigrn Zierra-then alle andere Mahler. Er starbzu Rom 1564.
Johnson, (Aphara) s. Bahn.
Johnson, ( Benjamin) einer derberühmtesten dramatischen Dichterin Engelland im XVll. Jahrhun-dert, war eines Maurers zu West«Münster Sohn. Er studirte unterdem berühmten Cambden, und wardin das Collegium St. Johannis zuCambridge aufgenommen. Weil ersich aber nicht hinreichenden Unter-halt schaffen konnte, sah er sich ge-nöthigt , wieder nach Haus zu seinerMutter zu gehen, die sich an einenandern Maurer verheyrathet. John-fön arbeitete mit seinem Stiefvaterin eben diesem Handwerk, hatte aberimmer ein Buch im Sack, wenn erdie Kelle in der Hand hatte. End-lich gaben ihm etliche Personen, dieseine Gaben und seinen Witz kennenlernen, das benöthigte, um seineStudien fortzusetzen. Er wurde derscharfsinnigste, gelehrteste und regel-mässigste römische Dichter seinerNation; seine Tragoedien hingegenwerden nicht so hoch geachtet. John-son starb 16,7. und wurde in derAbtey Westmünster mit dieser kur-zen Grabschrist: O rare den John-son! begraben.
Iojachim, s. Iechonias.
Iojakim, Josias Sohn und JoahasBruder, wurde 6,0. I. v. C. G.von Pharao Necho zum König inJuda gesetzt. Er regierte übel; wardaber von Nebucadnezar abgesetzt,und von den Chaldäern um 600. I.v. C. T. gelobtet. Sein Leichnamward aus Jerusalem herausgewor-fen , und blieb ohne Begräbniß.
Ioinville, (Joh. Herr von) Sene-schal von Champagne, einer der
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vornehmsten am Hofe des KönigsLudwig des Heiligen in Frankreich,begleitete diesen Prinzen auf allenseinen Kriegszügen, und machte sichso wohl durch seine Tapferkeit alsdurch seinen Verstand und Freymü-thgkeit beliebt. Ludwig bedientesich seiner vornemlich in Beförderungder Justiz, und unternahm nichtswichtige« ohne sein Vorwissen. DerHerr von Joinville starb um r;i8.ungefähr yojig Jahr alt, und wur-de auf dem Schloß Joinville begra-ben. Man hat noch eine lMoire«le 8r. Ixruis von ihm,die er 1geschrieben. Sie ist sehr merkwür-dig und wichtig, vu Lange hat1668. die beste Ausgabe davon inFolio veranstaltet. Manfindt aber',daß solche nicht das Französische hat,da« Joinville zu seiner Zeit geredthat. 174 8. hat man ein glaubwür-digeres L 18 . davon gefunden, vonwelchem man den achten Text desBuchs zu gewarten hat.
Jole, des Königs Eurytus in Oe««halten Tochter au« seiner zweytenEhe. Hercules verliebte sich in sie,und begehrte sie zu heyrathen; bekamaber eine abschlägige Antwort. Ererschlug hierauf den Eurytus, undnahm die Jole mit sich. Dejaniraaber, des Hercules Gemahlinn,ward über diese Leidenschaft so er-zürnt, daß sie diesem Helden das ver-giftete Hembd des Nessus überschick«te, woran er nach der Fabellehrestarb.
Joly, (Claud.) ein frommer und ge-lehrter CanonicuS zu Pari«, war indieser Stadt den r.Febr. »607. ge-bohren. Seiner Mutter Bruder,der Parlamentsrath Loisel, trat ihm>6;r. sein Canonicat ab, und Jolystund selbigem mit allem Eifer vor.Er gieng mit dem Herzog von Lon«gueville nach Münster, dem er wohlzu statten kam. Hierauf machte ereine Reise nach Rom. Nach ft^-r