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Ludwig XIH. in den wichtigste» An,gelegenherten gebraucht. Er setztesich durch seine Klugheit und Ge-schicklichkeit in den Geschäften in all-gemeine Hochachtung/ und starb alskarbinaldccanus zu Avignon den -7.Aug. i 6 is. nachdem er ein Semi-narium zu Rouen/ ein Jesuitercol-legium zu Pontoise und ein anderesvor die Patres Oratorii zu Dieppegestiftet.
Joyeuse / (Heinrich von ) Herrogund Pair und Marschall von Frank-reich / der vorhergehenden Bruder,-ebohren 1567. zeigte anfangs seineTapferkeit im Krieg, trat aber nachdem Tod seiner Gemahlinn >587»unter dem Nahmen des p. Ange-lus in den Capucinerorden, in wel-chem er bis is-r. blieb. Als abersein Bruder im Tarn ertrunken, nö-thigten ihn die Herren von Langue-doc, so die liqistische Parthey hiel-ten , sich an ihre Spitze zu stellen.Der Cardinal von Joyeuse, seinBruder, erhielt beym Pabst die ge-hörige Dispensation vor ihn, under war daS Oberhaupt der Lige bis1596, da er sich mit König Hein-rich IV. verglichen, und von ihmden Marschallstad erhalten. VierJahre hernach ließ er sich durch dieThränen seiner Mutter, durch Ge-wissensbisse und durch einige heftigeWorte, die der König gegen ihnlausten lassen, bewegen, daß er zuPariS wieder zu den Capucinerngieng. P. AngeluS predigte alsbaldeinige Tage hernach mit vielem Ei-fer, blieb bey den Capucinern, undstarb zu Rivoli bey Turin deu -7.Sept. 1608. Der Herr von Cal-liere hat sein Leben beschrieben.
Ioyeuse, (Joh. Armand, Marquisvon ) Marschall von Frankreich, An-ton Franz vou Joyeuse, Grafen vonGraudpre, zweyter Sohn, hat sichvon -648. bis 1697. in vielen Tref-ft» und Belagerungen Hervorgethan,
und in der Schlacht bey Neerwin»den den linken Flügel angeführt.170;. erhielt er die Statthalterschaftvon Metz, Toul und Derdun, undstarb zu PariS den i.Jul. - 710.1,1179sten Jahr, ohne Nachkommen-schaft zu hinterlassen.
Jphicrares, ein berühmter Feldherrder Athenienser, führte ihre Heereschon in seinem rosten Jahr 195-I.V.C. G. an, und machte sich durchdie genaue Mannszucht, die er beyden Soldaten einführte, so berühmtalS irgend ein General seiner Zeit.Er bekriegte die Thracier, setzte deuBundsverwandten der AthenienserSeutheus wieder in sein Königreichein, und grief Jahr v- C. G.die Lacedämonier an. Man erzähltvon ihm sehr viele witzige und geist-reiche Einfälle, womit er andereabgefertigt. AIS ihm ein Menschvon einem guten Hau«, der abersonst kein Verdienst als seine Geburtbesaß, seine geringe Herkunft vor-rückte, sagte er ihm : Ich werdeder erste von meinem Störn»me seyn; du aber der letztevon dem deinigen. JphicrateSlebte noch ; 8 0. I. v. C. G.
Iphigenia, des AgamemnonS undder Clytemnestra Tochter, solltenach der Fabellehre der GöttinnDiana geopfert werden, deren Aga-memnon eine von ihren Rehen ge-lobtet hatte. AIS aber Iphigeniaauf dem Altar lag, hatte die Göt-tinn Mitleiden mit ihr, und legte >ein Rehe an ihre Stelle. Diele su-!cheri den Ursprung dieser Fabel in der !Geschichte der Tochter Jephtha. j
Iphitue, des PraronideS Sohn, Kö-nig in Elis im Peloponnes, lebtezu LycurgS Zeit, und stellte dieOlympische Spiele wieder her,nachdem sie 44-- Jahre vorher zvom Hercules zuerst waren eingesetztworden. '