Band 
Zweyter Theil.
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bärtig, war des Lysias Schülerund Lehrmeister des Demosthenes.Er lehrte um 144. Jahr v. C. G.die Redekunst mit Ruhm zu Athen.Man hat ihm 64. Reden zugeeig-uet, wovon aber nur 40. von ihmwaren ; sie sind aber bis auf >0.vwlohren gegangen. Er wählte sichden Lysias rum Muster, und ahmtedessen Schreibart und Zierlichkeit sowohl nach, daß man, ohne die Fi-gurrn , deren sich Jsäus zuerst häuf«fig bedient, leicht miteinander ver«mengen könnte. Er hat zuerst dieBeredsamkeit in Staatsangelegen-heiten gebraucht, worinn ihm her«nach sein Schüler Demosthenes ge-folgt. Man muß ihn nicht miteinem andern berühmten RednerIsäu« vermengen, der zu Romzur Zeit des jängern Plinius um dasJahr Christi -7. gelebt hat.

Jsambert, ( Nicol. ) ein gelehrterDoctor und Professor der Sorbon-ne , von Orleans gebürtig, lehrtelange Zeit die Gottesgelahrheit mitaufferordentlichem Ruhm in derSorbonne, besaß viele Gottesfurcht,und entschied die Gewissensfälle mitvieler Beurtheilungskrast und Fähig«keit. Er starb in der Sorbonneden 14- May 164,. im 77stenJahr. Man hat einige gute theolo-gische Schriften in lateinischer Spra-che von ihm.

Isbosech, Sauls Sohn, regiertenach seines Vaters Tod von >osf.Jahr v- C. G. acht und ein halbJahr über die zehen Stämme Is-rael. 1048. I. v. C. G. aber tratsein Feldhauptmann Abner wegeneiner Beleidigung zu David über ,und machte, daß auch die zehenStämme David vor ihren Königerkannten. Bald daraus wurdeJsboseth von zwey Männern ausBenjamin in seinem Hause er-

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mordet. David rathete seinenTod.

Jselin, ( Jacob Christoph ) ein inden heiligen und weltlichen Alter-thümern sehr erfahrner schweizeri-scher Gottesgelehrter, war zu Baselden >r. Jul >68l- aus einem an-sehnlichen Geschlecht gebohrbn, daSschon viele verdiente Männer hervor-gebracht. Nachdem er seine Stu-dien vollendet, ward er 1704. Pro-fessor der Historie und BeredsamkeitzuMarpurg; 1707. aber berief manihn in seine Vaterstadt , die Ge-schichten und Alterthümer daselbst zulehren. 1711. ward er zum Pro-fessor der Gottesgelahrheit ernennt,worauf er 1717- nach Paris gierig, Iund sich die Hochachtung und Freund-schaft der dasigen Gelehrten erwarb. >Er wollte auch nach Engelland und ^Holland reisen; weil man ihm aberdas Rectorat zu Basel auftrug,mußte er nach Hause. Kurze Zeitdarauf nahm ihn die Akademie derJnnschriften und schönen Wissen-schaften zu Paris an Cupers Stellezu ihrem auswärtigen Ehrenmitgliedaus Er war auch Bibliothekar sei-ner Vaterstadt, und starb den 1Apr.17;7. Man hat viele Schriftenvon ihm, worunter besonders 6e -OsIIis kbenum rrnnseumjkus crr- !inen keroicum ; äe Hilioricis Irri- -M5 melivris -evi , und viele anderegelehrte Abhandlungen.

Jsidorus vsn Charax, ein griechischerSchriftsteller zur Zeit des PtolomänSLaguS ungefähr zoo. Jahr v. C G.Er hat verschiedene historische Schrif-ten und eine Beschreibung des Par-thenlands verfertigt, wovon DavidHoescheliuS einige Stücke herausge-geben.

H. Jsidorus von Alcxandrien, einberühmter Einsiedler, in Eqyptenums Jahr z>8. gebohren, brachteviele Jahre in den thebäischm Wü-jikneyen,