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steneyen und in der Einöde auf demBerge Nitria zu. Athanasius mach,te ihn zum Priester, und befahl ihm,die Kranken und Fremden auszu>nehmen, daherJsidorus den Nahmen<5ospicaliers bekommen. Nebenfeiner strengen Lebensart studirte ersehr fleißig, und vertheidigte mit Ei-fer das Angedenken und die Schrif-ten des Athanasius gegen die Aria-»er. Nach der Zeit zerfiel er mitdem Patriarchen Theophilus vonAlexandrien, der ihn deswegen mit;o. andern Einsiedlern aus den ni-Irischen Wüsteneyen und aus Palä-stina vertrieb. Jsidorus kam im I.400. nach Constantinopel, wo ihnChrysostomus wohl aufnahm, wel-chen Theophilus hierüber auch an-grief, und starb daselbst im J.40;.im 8ssten Jahr.
H. Jsidorus von Cbrdua, Bischofdieser Stadt unter der Regierungdes Honorius und des jünger» Theo-dosius, schrieb Comment, über dieBücher der Könige, welche er umsJahr 41mit einer Zuschrift anden Paulus Orosius bekannt ge-macht. Man nennt ihn auch Jsidorusden Aelrern, um ihn vom Jsido-rus von Sevilien zu unterscheiden.
H. Jsidorus von Peiusium oder vonDamiata, ein gelehrter und berühm-ter Schüler des H. Chrysostomus,begab sich in eine Einöde bey Pelu-sium, daher er den Beynahmen Peskusior» bekommen. Seine Wis-senschaft und seine Frömmigkeit er-warben ihm grossen Ruhm. Erlebte zur Zeit der ephesinischen allge-meinen Kirchenversammlunq im I.4;i. und starb den 4. Febr. 440.Man hat noch ron. Briefe in s.Büchern von ihm. Sie sind kurz,aber schon, und gut griechisch ge-schrieben. Man findet wichtige Sa-chen zur Erklärung mancher Schrift-stellen , die Beantwortung mancher
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theologischen Fragen und vieles dieKirchen-ucht betreffend darinnen.Die beste Ausgabe seiner Werke istdie Pariser, von ,6,8. griechischund lateinisch in Folio.
.Jsidorus von Sevilien, oderHispalensis, ward zu Carlhagcnain Spanien qebohren , wo sein Va-ter Srverianus Statthalter war,und von seinem Bruder Leander,Bischof zu Sevilien, erzogen. Erfolgte diesem in seinem Amt im I.6oi. woraus er )s. Jahre lang wiedas Orakel von Spanien angesehenwurde, bis er den 4. April 676.starb. Man hat I.ibr. XX. Ori-ginum; Lkronicon; Lamm. inI.ibr. IMoricos V. 1. und vieleandere Schriften von ihm. Diebeste Ausgabe derselben ist die vonParis i6or. Die Sammlung vonCanonen, die man ihm zuschreibt,ist nicht von ihm. Man nennt ihnauch den Jüngern Jsidorus.
Jsidorus, Mercator oder Peccatorgenannt, soll im vm. Jahrhundertgelebt haben, und hat Canones ge-sammlet, die man lange Zeit demJsidorus von Sevilien zugeschrieben.Sie enthalten falsche Dermales vor»mehr als 60. Päbsten vom PabstClemens an bis auf den Siriciusund die Canones der Kirchenver-sammlungen, die bis ums I. 68).gehalten worden. Der ErzbischofRiculph von May»; brachte dieseSammlung im I 800. mit sich ausSpanien, und breitete sie in Frank-reich aus. Man hat viele Ausga-ben davon.
Isis, eine alte egyptische Gottheit,regierte in diesem Reiche mit demKönig Osiris ihrem Gemahl umifoo. I. v. C- G. Sie besaß, nachder Fabellehre, vielen Verstand undeine heldenmässige Herzhaftiqkeit.Sie erfand die Schiffe, gieng aufUu« 5 die