Band 
Zweyter Theil.
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die See, und schifte bey den barba«rischen Völkern herum, denen siedie Schiffahrt, die Religion undden Ackerbau beybrachte, weswegensie hernach als eine Göttinn verehrtworden. Es war verbolten ihreGeheimnisse ju entdecken, und manglaubt, sie seyen mit den Geheim«uifsen der Jo und Cybele einerleygewesen; s Art. Jo. Es ist zuRom mehrmalen verbotten worden,die Geheimnisse der Isis zu seyren.Man stellt sie mit einem Thurm,auch mit einem Monde auf demKopf, mit Löwen zu ihren Seitenund ein Sistrum in der Hand hal,lend vor, fast eben so wie CybeleIn den heidni-

Is

»um- 6e 8iam ; eine Art eineS hi-storischen und genealogischen AtlasUnd cle I' Hilioire umver-

teile in 7. Duodezbanden. Er hin«terließ vier Söhne und eine Toch-ter. Der älteste Sohn war wil,Helm, von dem im folgenden Art.Simon Claudius folgte demBeyspiel seines Vaters, und gabin der Historie Unterricht. Jo-hann wurde oberster Professor indem königlichen Collegio, und Mit«glied der Academie der Wissenschaftten in der Astronomischen Classe,und Ludwig ward Adjunct derAstronomie in eben derselben Classe.Die beyden letztem haben sich einigeZeit zu Petersburg aufgehalten.

vorgestellt wird

scheu Zeiten gab es einen Tempelund Priester der Isis im Gebiete Isle, ( Wilhelm de I') des vorher-von Paris, wo sie als die Göttinn gehenden Sohn, und einer der grö

der Erde verehrt wurde.

Isle, ( Claud. de k) ein birühmterfranzösischer Historiographis undköniglicher Censor, war zu Bau-couleurs den s. November >644.grbohren, wo sein Vater sie Arz-neykunst trieb. Er studirte bey denJesuiten kam - ä- Hlouiloi, wur,de Doctor der Rechte un) Advo«cat. Weil aber die Rechtsgelahr-heil nicht nach seinem Geschmackwar, gab er sie auf, urd über-ließ sich ganz der Geschichtkunde undder Erdbeschreibung. Er kam nachParis, und wurde bald bekannt.

sten Erdbeschreiber, welche Frank-reich hervorgebracht, war zu Parisden letzten Februar. 1675. geboh-ren. Er wurde mit Sorgfalt erzo-gen, und rühmte sich sein ganzes Le-den , daß er alle seine geographischeWissenschaft dem Unterricht, demguten Rath und den Einsichten sei-ne« Vaters zu danken habe. Erwurde erster Geographus des Kö-nigs , königlicher Censor und Mit-glied der Academie der Wissenschaf-ten, und starb den rf. Januar.17-6. Man hat viele vortrefiicheLandkarten und gelehrte Abhandlun-gen in den Llemoires der Akade-mie von ihm.

Er gab daselbst besondern Unter-richt in der Historie und Geogra-phie , und zählte die vornehmsten Ismael, Abrahams und der SaraPersonen des Hofs, und den Her- Sohn, wurde 1910. Jahr v. C.

zog von Orleans, nachmaligen Re-genten , unter seine Zuhörer. Die-ser Prinz behielt immer besondereGnade vor ihn, und gab ihm vie-le Merkmale seiner Hochachtung.Claudius de l' Isle starb zu Parisden r. May i/ro. Man hat vonihm : R.el»üon kilborigue k.oy-

G. grbohren, als sein Vater 86 .Jahr alt war, und starb 177). I.v. C. G. im rasten Jahr. Er istder Stammvater der Araber, Aga-rener, Jsmaeliter, Saracenen undeiniger anderer Völker. Mahometbildet sich im Alcoran viel daraufein,daß er von Ismael entsprungen.

Isscras