Band 
Zweyter Theil.
JPEG-Download
 

sro^

Iu

Iu

2roZ

Er schlug in viele« Treffen die be-rühmtesten Feldhemn des SyrischenKönias Antiochus, den Apollouius,den Seron, den Plolomäus, denNicanor, denGorgias, den Lystas,den -^-acchides und den Alcimus.

Antiochus ward hierher so er«grimmt, daß er selber wider ihn rie-hen wollte; kam aber auf dem Wegelendiglich um. Judas reinigte Ju-däa von allen Greueln, die maudarinnen begangen hatte; stellte 3«'rusalem wieder her, und weihete denTempel i Ls. Jahr vor Chr. Geb.auf neue ein , von welcher Zeit andie Juden beständig das Fest derKirchweihe gefröret. Er trat hier- Iveteaux,

auf mit den Römern in Bündniß,und kam iLi. Jahr vor Chr. Geb.in einem Treffen um. SeineTrüber Simon und Jouathan nah-men seinen Leib , und begruben ihnseyerlich tu Modi« in dem Grabseiner Väter.

Judrp, s Matth.) auch Richter,einer der vornehmsten Verfasser derMagdeburgischen Centurien, warzu Oippoldsivaldr in Meisten, denSeptember isr8- grbvhren,und mußte sich anfangt wegen Ar-muth mit Singen forthelfen , bit

Gottesgelrhrter aut der Congrega-tioa Oratorii, war zu Varembonin Tresse 1650. grbvhren, undlehrte die Theologie in verschiedenenHäusern dieser Patrum und imSemioario von St. Magloire juParis, wo er den 16. December171;. gestorben. Seine vornehm-ste Schriften sind: äe Lscromenkisin zwey Folianten; und InllirmicmertlieologicL in sieben Duodezbänden.Dieses letztere Werk wurde zu Romund von verschiedenen französischenBischöffen als jauseaistisch ver-dammt.

(Nicol. Vauquelin Herräes) gebohren zu Fresnaye bey Fa-laise, war des Dauphins von Frank-reich, nachmaligen Königs LudwigXin. Präceptor. Er war von gu-ter Familie, und schrieb gute Verseund gute Prose. Allein wegen sei-ner ausschweiffende» Aufführungwurde ihm daS Jahr nach Hein-richs IV. Tod der Hof verbotten.Er begab sich in sein Haus in derVorstadt St. Germain, und brach-te seine übrige Lebenszeit in Ver-gnügen und Wollust zu. Er wur-de sehr alt.

ihn 'ein Advocat zum Lehrmeister Iugurcha, Königin Numidien undvor seinen Sohn annahm, und mit grosser Feind der Römer, war Ma-

diesem nach Wittenberg schickte.Er wurde anfänglich Conrector,hernach Prediger zu Magdeburgund endlich Professor der Gottesge-lahrheit zu Jena. Weil er aberhier dem Striqelius nicht beypflich-ten wollte, wurde er abgesetzt, wor-auf er sich nach Wismar und vonhier nach Rostock begab, da er denif. May 1764. gestorben. Manhat noch andere Schriften vonihm.

Iuellus, s. Iewel.

Iuermin, (Caspar) ein französischer

nastabals Sohn. Man erzog ihnan dem Hof des Micipsa, seinesVetters, der ihm bey seinem Ster,den die Vormundschaft über seinezwey Söhne Adherbal und Hiem-psal überließ. Den letzter» ließ Ju-gurtha unversehens ermorden, undAdherbal wurde nach der EroberungCirlha gleichfalls wider Treu undGlauben hingerichtet. Die Rö-mer , welche mit dein Adherbal inBündniß waren, brachen hieraufwider diesen unrechtmäffigen Besitz«nehmer dieser Staaten io«. AlleinJugurtha bestach denBürgmneistrr

Calpur«