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fruchtbaren Hause gebühren. Ertrat in den Orden der regulirteaChorherren des H. Georg in Alga,wurde 1414. ihr erster General,und gab ihnen vortrefliche Vererb«nnngen. Pabst Eugenius IV. er«nennte ihn 1471. ium Bischof understen Patriarchen von Venedig.Er starb in dieser Würde den 8.Jan. 1477. und wurde -7-4- unterdie Heiligen versetzt. Man hat vie-le erbauliche Schriften von ihm.Seines Bruders Sohn, Bern-hard Justiniani, bekleidete dievornehmsten Bedienungen der Re-publick, trieb die Wissenschaften mitvielem Fortgang, schrieb verschiede«ne Werke, unter andern : Vicam v.I.auremü suüiniain karrisreliX,und starb den ro. Merz 148-. im«isten Jahr.
Justiniant, (Angustin) Bischof zuNebbio, einer der gelehrtesten Män«ner seines Jahrhunderts, war zuGenua aus dem edlen Geschlecht derJustiniani 1470. gebohren. Nach-dem er einige Zeit in Spanien gewe-sen , kam er nach PariS, und wur-de 1488. ein Dominicaner. Ererwarb sich durch seine Wissenschaftund durch seine Geschicklichkeit inden msrgenländischen Sprachen gros-sen Ruhm- und erhielt >7>4- vomPabst Leo X. das Bisthum Nebbioauf der Insel Corsica. Er befandsich auf dem fünften Lateranconcilio,setzte die Wissenschaften und dieFrömmigkeit in seinem Kirchsprengelin einen blühenden Stand, und kamdurch Schisiruch 17)6. auf derSee um, als er von Genua nachNebbio schiffen wollte. Sein vor-nehmstes Werk ist ein Psalter inebraischer, griechischer, arabischerund chaldäischer Sprache nebst latei-nischen Uebersetzunqen und kurzenAnmerkungen. Diß ist der erstePsalter, der in mehrern Sprachen
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erschienen ist, und wird hoch ge-schätzt.
Justmianus, Kayser in Orient,des Sabatius und der DigilantiaSohn, welche des ältern JustinnsSchwester war, wurde von diesemden i. Apr. 727. zum Cäsar undAugustus erklärt , und folgte ihmin der Regierung selber den erstenAugust eben dieses Jahrs. Er gabscharfe Gesetze wider die Ketzer,stellte die zerstörte Tempel wiederher, und erklärte sich vor einen Be-schützer der Kirche. Justinian hatteanfangs wider den HypatiuS, Pom-pejus und Probus, Neffen desKay-sers Anastasius, zu streiten, welchesich wider ihn empörten : er würdeauch ohne seine Gemahlinn Lheodo«ra und ohne die Klugheit des Best«sarius und Mundus unterqeleqenseyn. Nachdem er die Aufrühreram Leben gestraft, überwand erdurch seinen tapfern Feldherrn Be-lisarius die Perser, rottete dieWandalen aus, eroberte Afrikawieder, bezwäng die Gokhen in I-tasten, schlug die Mauren, undgab dem römischen Reich seinenalten Glanz wieder. Er wähltezehen geschickte Rechtsgelehrten,welche im Jahr 729. die römischenGesetze in ein Corpus brachten,welches Loäex stillinianeus genenntwurde. Im Jahr 7;;. ließ erdie Aussprüche der Richter und O-brigkeitlichen Personen, welche infast 2000. Büchern zerstreut waren,in 70. Bücher unter dem Nahmen derpandecten oder Digesten zusam-mentragen. Er ließ serner 4. Bü-cher Institutionen verfertigen,welche den Text aller Gesetze im kur-zen enthalten sollten, und ließ nochüberdiß im Jahr 741. die von ihmneuerlich gegebene Gesetze unter demNahmen der Novellen in eineSammlung bringen. Diese WerkeXxr 7 haben