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Rempe, ( Martin ) ein deutsche,Lichter, gebobren > 642. zu Kö-nigsberg , ward i66s. in den Peg>nizordrn aufgenommen, that schöneReisen, und starb in seiner Vater-stadt als Churbrandendurgischer Hi-storiographie >6«;. Der Kayserhat ihn in Adelstand erhoben. Erhat viele poetische Schriften hin-terlassen.
Renipis, ( Thomas von) ein from-mer und gelehrter Canonicus Requ-laris, und einer der berühmtestenMänner deS XV. Jahrhunderts,war im Jahr i z zo. im Dorf Kem-pe im Kirchsprengel von Cölln ge-bohren, und nahm den Nahmenvon diesem Geburtsort an. Er stu-dirte zu Deventer bey den sogenann.ten Armen Schülern, welche Ger-hard Groot errichtet, und that sichin den Wissenschaften unk in derFrömmigkeit sehr Herfür. ImJahr 1)99- gieng er in das Klo-ster der regulirten Chorherren zuBerg St. Agnes bey Zwoll, wosein Bruder Prior war. Hierführte er ein sehr erbauliches Leben,und starb im Geruch der Heiligkeitden -s. Jul. 1471. Man hatviele erbauliche Schriften von ihm,welche von einer zärtlichen , gründ-lichen und aufgeklärten Gottesfurchttrugen. Die besten Ausgaben da-von sind dir von Paris 1549. unddie von Antwerpen >607. durch denJesuiten SommaliuS. Die be-kannteste unter seine» Schriften istPas Buch: -io Imirarjcmsckniii, so fast in alle Sprachenübcrsekt worden ist. Der Abt Bel-leqarbe hat einen Theil von detzWerken des Thomas von Kempisins französisch? übersetzt » untermTitel '. Luits äu llvre äe I' Imita-tion, und der P. Valetke unter demTitel r Llsvsriyns ä s. L. lur 1a
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vie er 1er mallerer. Der gelehrteBuchdrucker Jodocus Badius Ascen-fius hat juerst das Buch von derNachfolge JEsu Christi dem Tho,mal vom Kempis zugeschrieben,worinnen ihm Franciscus ron Tol,Canonicus regulariS, gefolgt ist,der tu seinem Vortheil sich auf KI88.beruft, die von KempiS eigenenHand geschrieben sind. Auf derandern Seite ist der Jesuite Posse-vin der erste g-wesin, der dieseSchrift in seinem ^ppararu Srcrodem Abt Johann Gersen oderGessen zuschreibt, welchem dieBenediktiner von der Congrrgationdes tz. Maurus beyfallen. Manlese von diesem Streit dir Nachricht,welche Dom Vincent Thuillier demersten Theil der Oz>p. kollkumormndes Mabillons und Ruinarts vorge-setzt hat. Andere schreiben diesesvortrefiiche Werk dem berühmtenGerson zu.
Ren, (Thomas) ein berühmter eng-lischer Bischof, gebohren 1647. zuBarstamstead ja der Provinz Hert«sord, studirte zu Winchester, undwur-679. zu Oxford Doctor. Kö-nig Carl H. machte ihn zu seinemKaplan, und gab ihm >684. dasBisthum Bath und Wels. Er er-richtete viele Schulen in den Städtenseines Sprengels, und machte sichdurch seine Aufrichtigkeit und Gut-thätigkeit durchaus beliebt. Wenner deS Sonntags zu HauS war, soließ er r r. Armen in seinem Saalspeisen, die er zugleich in dem Nö-thigen unterrichtete. Einsmals wur-de er bey dem König wegen einergewissen Predigt verklagt, die er inder königlichen Kapelle schalten.Der König ließ ibn holen. Kensaat ihm, ohne sich zu entsetzen:Hätten Euer Majestät ihreSchuldigkeit nicht versäumet,