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Schottland und in Spanien gegenGeorg I. und in jetzigem Krieg hathat erzum Nutzen dessen SohnsGeorgs II. dem grossen Bundsge-nossen seines Königs, nebst seinemHerrn Bruder, dem Grasen Mar-schall, so herrliche Dienste gelel-stet, daß der Großbritannische Monarch, auf Dorbitte Friederichs,nach unsers Helden Tod seinemBruder eine Verteihung alles vorngen eingeräumt und ihn völlig be-guadigt hat. Da ihm seine Um-stände nicht erlaubten, eine Personvon seinem Stande zu heyrathen,so lebte er in einer solchen genauenVerbindung mit Jungfer Eva Mer.theus aus Abo in Finnland, derenVerstand, Schönheit, Artigkeitund Gefälligkeit er bis anS Endeseines Lebens hochschätzte. DieserVerbindung fehlten nur darum dieLussern Gebräuche der Ehe, damitdie erzeugten Kinder nicht die bür-gerlichen Vorzüge seines erhabenenHauses sodern könnten, ob er gleichdie natürlichen Pflichten eines Vatersreichlich erfüllte.
Besser, (GeorgHeinrich) einWür«tembergischer Gottesgelehrter, ge-bohren zu Hornberg 16,4. stndirtezu Tübingen, ward daselbst Magi-ster und Repetent, hierauf i6s,.Diaconus zu Kirchheim, und,nach verwalteten Supcrintendentu-rrn zu Derendingen und Pöklingen,1670. aufferordentlicher Lehrer derEottesgelahrheit und Superatten-dent des Herzoglichen Stipendii,i6zi. aber ordentlicher Professorder Theologie und Decanus derKirche, 1697. Probst undProcan-crllarius, und ,699. AbtzuAlpir-spsch, woraus er den 10. October170,. gestorben. Man hat zerschie-dene akademische Abhandlungen vonihm.
Besser, (Jacob) ein berühmterdeutscher Jesuite, gebohren 1568-zu Seckingen, trat ,788. in denOrden, lehrte die schönen Wissen-schaften , die Philosophie und Theo-logie in demselben, und wurde end-lich Rector be« Collegii zu Regen-spurg und hernach zu München.Er war lange Zeit Beichtvater desPrinzen Albrecht von Bayern undseiner Gemahlinn. Churfürst Ma-ximilian hatte besondere Achtungvor ihn, und bediente sich seinervielmals in wichtigen Geschäften.Keller disputirte öffentlich mit Ja-cob Heilbrunner, bisherigen Hos-Predigern zu Psalzneuburg, 16,5.zu Neuburg. Man kann diese Un-terredung mit derjenigen vergleichen,welche äu Perron und DuplessisMornay in Frankreich mit einandergehalten; denn sie betraf die Be-schuldigung, als hätte Heilbrunnerin seinem uncatholischen pabst-thum viele Stellen der Kirchenvä-ter verfälscht angeführt. DerP.Keller starb zu München den r;.Febr. 16, i. Man hat unterschied-liche Schriften von ihm. - Er hatsich öfters unter den Nahmen: Fa-bius Hercynianus, Aurimonstius, Dtdacus Tamias, rc-versteckt.
Besser, ( Johann Balthasar) eingeschickter Meister in Erz zu messen,war von Zürich gebürtig. Er goßLudwigs XlV. metallene B Idsäulezu Pferd, der zu Paris auf demPlatz Ludwigs des Grossen steht.Er war Jnspector der Stuckgtessereybeym Arsenal , und starb >70-.Sein Bruder Johann JacobBesser war in eben dieser Kunstgeschickt.
Renrnitz, s. Lhemniy.
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