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war aus einem alten schottischenHaus iäfo. zu Antrim gebshren.Nachdem er die schönen Wissenschaftten gelernt, errichtete er genaueFreundschaft mit dem berühmtenDodwel, der ihm die erste Anlei-tung in der Weltweisheit und in derGischichlkunde gab. Johann Par-ker, Erzbischos zu Toam, der vonseinen Verdiensten gehört, wurdeeiner seiner eifrigsten Vertheidiger.Er machte ihn zu seinem Kaplan,hierauf zum Kanzler der Kirche St.Patricias, und verhalf ihm endlich1688. zum Decanat ju Dublin.Weil King in den innerlichen Unru-hen in Inland zu viele Neigung vorden Prinzen von Oranien gezeigt,ward er ins Gefängniß gesetzt, und-eS Hochverraths angeklagt. Ererhielt aber nachgehends seine Frey-heit wieder, und wurde 1690. vonWilhelm und Maria zum BisthomDerry ernennt. Er gieog alsbaldzu seinem Kirchsprengel ab, undlegte eine öffentliche Bibliolheck da-selbst an. Den n. Merz 1702.wurde King jum Erzbisthvm Du-blin befördert. Er vermehrte da-selbst die Einkünfte der Pfarrer, undsetzte sich so wohl durch seine Wis-senschaft als durch seine Gutthatig-keit und Klugheit in Hochachtung.Er versähe die wichtige Stelle einesLord Richters von Königreich Irr-land, und starb den 8. May -7-8.King wollte sich nie vcrheyrakhen.Man hat viele gute Schriften vonibm; als unterschiedliche Streit-schriften wider Peter Mauby,Dechant zu Derry ; Zustand -erprorestanren in Irrland un-ter dem Röntg Jacob, wel-ches Gilbert Burnet sehr hoch ge-halten, Leslie aber widerlegt hat;von den Erfindungen derMenschen in dem Gottes-dienst, wogegen Robert Lraghead
und Joseph Boyle, preßbpterianftsche Geistliche, geschrieben haben,denen King geantwortet; vonUebereinstimmung der görrii-lichen vorhersehung und vor-herbestimmung mir der Zrey-heit der Menschen ; über dieEinweihung der Rüchen;predigten. Alle diese Schriftensind englisch geschrieben. Man hatauch noch ein berühmtes Werk: 6»online mali, von ihm. EdMUlldLaue hat solches ins englische über-setzt , und weitläuftige Anmerkun-gen hinzugefügt, worinn er die Ein-würfe des Bayle und Leibnitz beant-wortet. Diese Uebersktzung kam zuLonden lyn. in 4. und 17;-. i»Octavbänbea heraus.
Ring, (Wilhelm) ein geschickterRrchtsgelehrter und scherzhafter eng-lischer Schriftsteller, den man mitdem vorhergehenden nicht vermen-gen muß, war aus einem vorneh-men Hause gebohren. Die Köni-ginn Anna machte ihn zu ihremSecrelär, und er begleitete denGrasen von Pembroke nach Irr.land. Er hätte sich durch die wich.tige Armter, die er daselbst beklei-det , bereichern können ; allein, ergierig lieber nach Engclland zurück,und übergab sich ganz dem Studiren.King war von Natur zur Andachtgeneigt. Er las die Heil. Schriftbeständig, und machte immer seineAnmerkungen über das, was er ge-lesen. Man erzählt, er habe alleMorgen ein Blatt weisses Papiergenommen, und oben die Worte:«rov Geu, hineingeschrieben. DißPappirr habe er alsdeon den ganzenTag in der Hand behalten, und dieGedanken, die ihm gekommen,darauf geschrieben, Bey seiner An-dacht war er sehr munter und aufge-räumt. Er hörte gerne gute Ein-