Band 
Zweyter Theil.
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fälle, und brachte deren selber vor,und galt vor einen vortreflichenDichter. Er starb 17 -.und wardin der Abtey Westmünster begraben.Man hat viele englische Schriften,auch Gedichte von ihm, so voll witziger und guter Ein älle sind. SeineAnmerkungen über das Buch, dasMolrsworch von' Dännemark ge>schrieben, wurde»' an diesem Hosesehr beliebt. Man hat sie ins fran-iösische übersetzt.

Rtniladach, s. Chim'ladan.

Ripping, ( Heinrich ) ein geschick-ter Schulmann und Subrector desGymnasiii zu Bremen, erfuhr einensonderbahren Zufall, ehe er z>u die-sem Amt kam. AIs er von Ro-stock zurück kam, wo er Magisterworden war, stieß er auf Soldaten,die ihn zwangen, Dienste zu neh-men. Er gab aber beswe-zen dasStudiren nicht auf. Als er nuneinsmal Wache stund , und in dereinen Hand sein Gewehr, in derandern aber den Stativs hielt,sahe solches ein schwedischer Rath.Er befragte ihn darüber, erkannteseine Geschicklichkeit, nahm ihn zuseinem Bibliothekar an, und verhalfihm endlich zu obiger SubrectorS.stelle. Er starb am Schlag aufdem Eathrder 1678. Man hat von

ihm: /Uictsrium sä ?appi Lpiw-men Iiittnr. eccles. LxerLirLkionescie Lcrixrura Lacra, ere.

Ripping, (JohannWolfgang) eindeutscher Rechtsgelehrter, gebohrenzu Bareuth den Apr. ,695. stu-dirte zu Jena und Halle, kamdarauf in Marggrüfliche Dienste,deren er aber 17)7. wieder entlassenwurde. Er gieng wieder nach Je-na , las Collcgia, und kam alsProfessor der Rechte »ach Helm-stäbt, w» er den Februar. -747.

gestorben. Er hat zcrschicdenes ge-schrieben.

Rirch, Christfried) ein berühmterA,nonomus der königlichen Aca-demie der Wissenschaften ;u Berlin,war zu Guben deu r». D-cember1694. gebohren. Lein Vater,Gottfried Rirch, war gleichfallsAstroi>omuS besagter Acadcmie, der1710 im 7istrn Jahr qestirben,und seine Mutter Maria Marsgarecha , gebohrne Winckeismannin war nicht weniger im Cal-culiren und Observiren wohl geübt.Christsriev Kirch erwarb sich aufden Sternwarten zu Danzig undBerlin grossen Ruhm, war Corre-spoubent der Akademie der Wissen-schaften zu Paris, und starb zu Ber-lin den 9. Merz 1740. Man hatso wohl von ihm als von seinem Va-ter verschiedene Schriften.

Rircher, (Athanasius) «in berühm-ter Jesuit« , gebohren 1602. zuGeysa unweit Fulda, war einer dergrösten Philosophen und Malhema-ticker seiner Zeit, und lehrte bis,6zr. mit ungemeinem Ruhm zuWürzburg. Als die SchwedenFranken verheerten, gieng er nachFrankreich, und hielt sich einigeZeit zu Avignon auf. Er begabsich hierauf nach Rom , und sam-melte sich ein vortreflich Kabinetvon Maschinen und Alterthümern.Er starb daselbst ,6«o. Man hatviele Schriften von ihm , worinner grosse Gelehrsamkeit zeigt. DieVornehmsten sind : krTlutiones

MLgnencL; primitive gnomomLie-cacoprricL ; /Vrs maxiis Incis erumbr-e ; lVlusurAia Omverialis;Obeli5cus kampkilius ; Oeäipus^exWriacus; lcineiarium exltati-cum ; Obeliscus ^ex^priacus;klunäus Lubrerranens; slbina illu-ürars, erc. Man Muß ihn nicht

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