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! Häuser gebühren. Er studirte an-fangs ru Cron in Großpohlen bey
, den Jesuiten, gierig 1719. aus dasGymnasium zu Danjig, und end-lich l7N- aus die Universität Kö-nigsberg , wo er sich auf die Rechts-gelahrheit, auf die Philosophie undauf die Mathematick legte, darne-ben aber seine ganz besondere Nei-gung gegen die schönen Wissenschaf-ten nicht vergaß. Er opponirte hierfleissig, und disputirte einsmal sel-ber <ie kuZnn säyecirus er sverü-tioms rariollslis cum Läxenru era verisrioiie senüriva. Nach vollen-deten Studien that er eine Reise nachDänneniark zu seinen Anverwandten,welche meistens in ansehnlichenKriegsbedienungen stunden, undließ sich von ihnen überreden, 17)6.gleichfals in dänische Dienste zu tre-ten. Die Ruhe dieses Staats gabihm Muffe, um auch die Kriegs-Wissenschaft nach ihren Grundregelnzu erlernen. Im Jahr 17)8. wur-de er nach Danzig und Pohlen aufWerbung geschickt. Auf dieser Rei-se lernte er eine Dame kennen, dieer hernach in seinen Gedichten unterdem Nahmen Doris verehrt hat.Als der jetzige König von Preussenzur Regierung kam, berief er ihnin seine Dienste, und setzte ihn alsLieutenant unter das Prinz Heinrich-sche Regiment. Kleist wohnte denbeyden Schlesischen Kriegen bey,und zeigte besonders im Frldzug von»744- und l/4s- in Böhmen beyallen Vorfällen die rühmlichste Ta-pferkeit und Klugheit. Schon eini-ge Zeit her hatte er zerschiedene Ge-dichte in die Belustigungen undhernach in die Bremische Bey-trage ohne Anzeigen seines Nah-mens einrücken lassen, dir sehr wohlaufgenommen wurden. Nach ge-machtem Frieden kam er mit seinemRegimente nach Potsdam. HierHtstor.Handw.(rttr Th.)
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gab er das berühmte Gedicht: derFrühling, heraus, das mit allge-meinem Beyfall aufgenommen,vielmals wieder aufgelegt, und vonTagliazucchi in« italiänische übersetztworden ist. Im Jahr ,776. gaber eine Sammlung seiner poetischenBelustigungen, unter dem Titel:Gedichre von dem Verfasserdes Frühlings, heraus. Schon1749- war er Hauptmann worden:nachdem aber in gegenwärtigemKrieg der König von Preussen dieSächsischen Völker in seinen Dienstgenommen, kam der Herr vonKleist als Major zu einem derselben,welches der General Hausen erhal-ten. Dieses kam nach Leipzig inBesatzung. Der Herr von Kleistbediente sich dieser Muffe. Ermachte verschiedene Gedichte, undverbesserte einige noch angedruckte,welche hernach ,778. unter demTitel: Neue Gedichte vondem Verfasser des Frühlingszusammengedruckt wurden. Alleinseine Ruhe zu Leipzig war von kei-ner Daur, der Feind rückte von al-len Seiten heran, und der Herr vonKleist hatte Gelegenheit, seinenMuth und seine Geschicklichkeit inverschiedenen kleinen Gefechten zuzeigen, wo er mit seinem Batail-lon jederzeit Ehre eingelegt. Nachdem Treffen bey Roßbach trug ihmder König die Aussicht über das La-zareth und über die Kriegsgefange-nen auf, wobey er erst recht Gele-genheit fand, seine edle Denkungs-art blicken zu lassen. Im Februar.i7<>8. wurde er nach Zerbst ge-schickt, den Marquis de Fraignesdaserbst in Verhaft zu nehmen, soer glücklich vollführt. Diesen gan-zen Feldzug machte er bey der Ar-mee des Prinzen Heinrichs, welcherPrinz, unter dessen Regiment ervormals gestanden, ihn noch immerZ z z ttanens