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würde grossen Vortheil davon »u ge-warten haben. Nachdem KirsteniuSSpanien, Italien und Eagküanddurchreiset , kam er wieder nachBreslau , und hatte daselbst dieAufsicht über das Gymnasium undüber die Schulen dieser Stadt.Solches Amt schien ihm zu mühsam;er wollte daher lieber die Arzney-kunst treiben, und gieng mit seinerFamilie nach Preussen. Hier wur-de er dem Kanzler Orenstirn be-kannt , der ihn nach Schweden zog,und 16)6. zum Professor der Arz-oeykunst zu Upsal machte. Er wur-de auch Leibarzt bey der Königinn,und starb den f. April 1640. Allsseinem Grabstein stehet, er habe,6. Sprachen verstanden. Manhat viele Schriften von ihm, die
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sophischen Fakultät, und 1704.aufferordentlicher Lehrer der Mache«matick. Er lehrte hieraus ordentli-cher Weise die Moral, die Logikund Metaphysik, und die höhereMathematik, und nahm die theo-logische Doktorwürde an. ImJahr 1719 kam er als ordentli-cher Lehrer der Theologie nach Leip-zig, erhielt noch zerschiedene Eh-renämter dazu , und starb den r.Oktober »745- als RectorMagni«ficus, nachdem er zuvor das linkeAug verlohren, an dem er schon zuWittenberg durch die vielen optischenund astronomischen BeobachtungenSchaden gelitten. Er hat äe opri-ma remyorum emenästione; äsLlarlisü 5rcrs non tscrs, und Vie-les andere geschrieben.
er meistens aus dem Arabischen über- .
setzt. Er hat auch dlo»» in Lvan- V-nuStvitz, s. Elauswrtz.
xelium ölankLi ex coll-move rex- Nietn, (Jacob Theodor ) ein gros.
ruum ^rsbicorum, L^rircorumetc. geschrieben. Man muß ihnnicht mit Georg Rirstentus,einem andern gelehrten Arzt, ver-mengen, der den ro. Jan. 161;.zu Stettin gebohren, und als kö-niglich . schwedischer Leibmedicuseben daselbst den 4. Merz 1660. ge-storben ist, nachdem er auch zer-schiedeneS geschrieben. MichaelRirstenius, auS Mähren gebür-tig, ein Medirus und Phikosophus,starb als Professor der Weltwrisheitund Mathematick zu Hamburg1678. im fssten Jahr. Er hatauch Schriften hinterlassen.
Riuperli, s. Loprogli.
Rlaasse, s. Bergl-ern.
Rlausing, ( Heinrich ) ein lutheri-scher Gottesgelehrter, gebohren den,8. Deeembrr 1675. zu Hervor-den, studirte zu Wittenberg, warddaselbst 17«». Adjunetus der philo-
ser Naturkündiger der xvm. Jahr-hunderts, war ältester Secrerär derStadt Danzig, Mitarbeiter derdasigen Gesellschaft der Naturfor-scher , Mitglied der Akademie zuPetersburg, der königlichen Socie-tät zu Landen und des Institut» vonBooonien, und starb den -7-Febr.»759- im 7ssten Jahr. SeineSchriften sind : Hllaärupeäuniäispoimo in gr. 4. I'enlsmen ller-xewlvAiL cum perperuo Oom-inemsrio; Natürliche Geschlchste des Caffeebaums, rc. LetztereSchrift ist in die Versuche und Ab-handlungen der naturforschenden Ge-sellschaft in Danzig im m. Theileingerückt.
Rleist, ( Ewald Christian von) kö-niglich- preussischer Obristwachtmei-ster und einer der geschicktesten deut-schen Dichter, war den s. Merz17 >5. zu Zeblin in Pommern ohn-weit Cöslin aus einem der ältesten
Häuser