Band 
Zweyter Theil.
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»2i85 An

! Er hat vieles geschrieben, als 8 y.

! ttema csusrrum eillcienrium; Lle-memL pliiloloybi<e rsrionrlis me-kliodo MLrkemLÜcn demonilrstr;l'iieoremrra 6e psrsbolis inknitis;Vertheidigung der ehristli-chen Religion in 4w. und an«deres.

Rnuycn, ( Matthias) ein beruffe-ner Atheist des XVII. Jahrhun-derts, aus Oldensworth in Holl-sicin gebürtig, breitete seine Gott«losigkeit vornemlich in Preussen aus.Man nennte seine Schüler Lonici-emisrios , weil er lehrte, es gebekeine weitere Religion noch Obrig-keit, als das Gewissen , welches al-le Menschen die drey Gesetze lehre:Niemand zu beleidigen, ehr»bar zu leben, und einem jedenzu geben, was ihm gebührt.Knutzen war ein unruhiger undunbe«ständiger Kopf, der weit herumge-schwärmt. Seine vornehmsten Lehr,sähe machte er in einer kurzen Epistelkund, die man in den letzten AusgabendesMicräliusfindt. LaCrozehatsieauch seinen Lmretiens tur divers8ufers Iiittoire etc. einverleibt.Johann Musäus hat ihn in seinerSchrift von der Secre derverminten Gewissener wohl

widerlegt.

Roeck, s. Coech.

Rochier, ( Heinrich ) ein ausseror-dentlicher Lehrer der Weltweisheiti» Jena, gebohrrn zu Weiffenfelskam >7ir.ju Leibnitzen nachWien, bey dem er einen nahen Zu«tritt hatte, gieng darauf nach Jena,wo er den rr. Jun. 17)7. gestor-den. Er hat nebst andern Schriftenfuris nskurslis, ejüsgue cumprimiscoAemis mekkodo sMemLticg pro-xoüriLxercilLtiones VII. hrrausge-geben. Man mutz ihn nicht mit

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dem berühmten göttingischen Lehrerder Geschichtkunde Johann Da-vid Rochier vermengen, der denio. Merz 1757. im 7»sten Jahrgestorben ist.

Roempfer, s. Rämpfer,

Roenig, (Emanuel) ein berühm-ter Arzt, gebohren zu Basel 1678,that schöne Reisen, und ward da«selbst nach seiner Rückkunft Profes-sor der griechischen Sprache, her-nach der Naturlehre, endlich 1711.der Arzneykunst. Er war wie einanderer Avicenna angesehen, undstarb zu Basel den zo. Jul. 17;!.Seine Schriften werden hochgehal-ten.

Roenig, ( Georg) ein lutherischerGottesgelehrter, gebohren 1790 zuAmberg in der Obernpfalz, ward1614. Prediger und hernach ersterLehrer der Gottesgelahrheit zu Al-tars , wo er den 10. September1674. gestorben. Er hat eafus

(^onscienriL ; VindiLiss in diikLi-

liorr loca 8. 8. und anderes ge-schrieben. Sein Sohn GeorgMatthias Rönig, gebohren zuAltorf 1616. ward in seiner Vater-stadt Professor der Geschichtkundeund Griechischen Sprache, und zu-letzt der Dichtkunst, und starb den»9. December 1699. Er hat sichbesonders durch seine kibUorliecLmvererem er novam berühmt ge-macht. Denn obgleich diß Buchviele Fehler hat, davon JohannMöller einen Theil aufgedeckt, soist es doch allzeit sehr wohl zu ge-brauchen.

Roenig, ( Joh. Frieder.) ein lu-therischer Gottesgelehrter, gebohrenzu Dreßden 16. Oktober 1-19.wurde anfangs zum SchwedischenHosprediger, hernach -67,. zumProfessor der Gottesgelahrheit nachAr r Greifs.