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Grrifswalde beruften. Im Jahr,6s6. ward er Superintendent inMecklenburg und Razrburg, undendlich 1659. an Dorsche! StelleProfessor der Gottesgelahrheit! zuRostock, wo er den 15. September,664. gestorben. Man hat 1kec>-logiam polltivLM LLroLmrricrm;visposmonLs in univcrlLm rsteo-
loAiLm und andere Schriften vonihm.
Roenig, (Johann Ulrich von) eindeutscher Dichter. Er war tu derReichsstadt Eßlingen gebühren, wosein Vater Senior der Geistlichkeitwar. Seine Wissenschaften setzte erzu Stuttgart und Tübingen fort,und gieng hieraus als Hofmeisterbey einem jungen Grafen nach Hei«delberg. Er legte sich zwar anfangsauf die Gottesgelahrheit, und übtesich stark im Predigen. Endlich aberergrief er die Rechte, und reisetemit seines Untergebenen Vater alsSecretür nach Draband. Hernachhiclt er sich i o. Jahr in Hamburgauf, und machte Opern; gieng als-denn nach Obersachsen, und wurdein Dreßden königlicher geheimerSecretür und Hofpoet. Im Jahr17-7- ward er dem geheimen Kriegs»rath, von Besser, an die Seite ge»setzt, daß er von ihm die Cerimo»nialwissenschaft lernen sollte. DerKönig machte ihn endlich rum Hof»rath und Cerimonienmeister, underhob ihn unter dem Reichsvicariate,nach dem Tod Carls VI. in Adel»stand. Er hat des Herrn von Bes»ser und des Herrn von Caniz Ge-dichte und Brocken« bethlehemitischenKindermord mit Anmerkungen undVorreden begleitet. Unter vielenandern Gedichten, welche 174s.ju Dreßden nach seinem Tod heraus»gekommen sind, hat er auch den er»freu Gesang eines Heldengedichtsgeschrieben, welches betitelt ist : Au-
gust im Lager. Er starb den > 4.Merz 1744.
Roenig, (Samuel) Rath und Bi<bliothekar der Prinzessinn von Ora-lsten und Statthalkerinn der verei»nigtcn Niederlanden, und Professorder Weltweisheit und bes natürli-chen Rechts im Haag, ist den i r.Jul. l7s7-gestorben. Er hat sich jvornemlich durch seine Streitigkeit 1mitdemPrüstdentenvonMaupertuis 'über dem krincipio Mnim« ^Äic>- iM5, dessen Erfindung er diesem ab- !sprechen wollen, berühmt gemacht. «
Rönigemar«? , s Maria Auroravon) eine in Bremen gebohrne Gra» 'sinn. Sie war der letzte Zweig ih- jres Geschlechts, das schwedischenUrsprungs war. Ihr Vater Lons !rad Christoph blieb als holländi-scher General 167;. vor Bonn.Sie war in der Dichtkunst , in denSprachen und in der Musik sehr er-fahren. Nach ihres Vaters Todhielt sie sich mit ihrer Mutter zuHamburg auf. Als diese tobt war,so begleitete sie ihre jüngere Schwe-ster , so an den Grasen von Löwen-haupt vermählt wurde, nach Dreß-den, und wurde König August«Beyschlafferinn und Graf Mori-tzens, Marschalls von FrankreichMutter. Im Jahr 1700. ward siezu Quedlinburg Pröbstinn und balddarauf Aebtissinn. Sie schriebauch ein Lustspiel in französischenVersen und ein deutsches Trauer-spiel von den drey Töchterndes Lecrops; Vden, nordi-schen Weihrauch in geistlichenVder. Sie starb 17,8.
Rohlreif, ( Gottfried ) ein lutheri-scher Gottesgelehrter, gebohren denzo. September >676. z„ Streliz,studirte zu Rostock und Halle, ward170,. Oberpfamr zu Neubrande»-
bürg,