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Jul. 1684. Man hat viele Schrif-ten von ihm, so die alte gallische tzi»storie betreffen.
kachesis ist, nach der Fabellehre, ei.ne von den drey Parzen, von denender lateinische Vers heißt:
Llotko colum leriner, I.rclie6aner, er ^croxo8 occsr.
Den Rocken hält Klorho, den Fa.den zieht kachesis, und Atroposschneidet ihn ab.
kackemacher, ( Johann Gottfried)ein geschickter Philologus, gebohrenden l?- Novemver -695. zu Öfter«wick, bediente sich zu Halle so wohlder Unterweisung eines gelehrtenRabbinen als eines Arabers, undward im Jahr 17-4. Professor dergriechischen, und nach drey Jahrender morgenländischen Sprachen zuHelmstädt, wo er den »6. Merz»7)6. gestorben. Er hat Oblerva-tinneZ pinloloZicas in 10. Theilenund anderes geschrieben.
Lactantius, ( Lucius Coelins Firmia«ouü ) ein berühmter Kirchenscribentzu Anfang des lV. Jahrhundert-,war nach dem Boronius auS Asrica,nach andern aber von Fermo lin deranconitanischen Mark gebürtig, da«her sie auch seinen Beynahmen §ir»mianus ableiten. Er lernte dieRedekunst unter dem Arnobius, undlehrte sie hernach mit solchem Ruhmin Asrica und zu Nicomebien, daßKayser Cvnstantin ihn zum Lehnn«,ster seines Sohns Crispu« Cäsarwählte. Lactantius aber suchte dieLustbarkeiten und die Reichthümerdes Hofs so wenig, daß es ihm,nach dem Bericht deS Eusebius, oft«mal- an dem nöthigen gebrach.Man hat noch zerschiedene Schrif-ten von ihm, die in gutem LateinHistor.Han-w. (»rer Th.)
versaßt sind. Die vornehmsten sind:äe Irr vei; äe Opikcio I)ei, üvsäe formacione komimr; Intlini-riones äivinX I.. VII. Diß ist daswichtigste Werk des Lactantius Ersucht darinnen die christliche Reli«gion zu beweisen, und alle Schwie«rigkeiten, die man ihr machen könn.te, zu widerlegen. Er bekämpftsehr stark alles Blendwerk des Hei«denlhums; allein er; war, wie Hier«onvmus sagt, glücklicher die Irr«thümer der Heiden zu widerlegen,als die christliche Wahrheiten zu be«vestigen, indem er sich mehr auf dieBeredsamkeit und WcltweiShelt,als auf die Geheimnisse der chriftli«chen Religion und die GokteSgelahr«heit gelegt hatte. Es ist aber be«kannt, daß er diesen Fehler mit denmeisten Kirchenvatern gemein hat.Seine Schreibart ist rein, deutlichund natürlich ; seine Ausdrücke sindedel und zierlich; und Lactantius istüberhaupt unter allen lateinischenKirchrnscribentrn der beredteste, undhat, wenn man etwan den Sulpi«cius Severus ausnimmt, das schön-ste Latein geschrieben, daher manihn auch den Christlichen Cicerogenennt hat. Man schreibt ihm auchnoch das Buch cle Lloitibus kerie-curorum zu, welches Baluzius zuerstherausgegeben hat. Es zweisteaaber einige daran, ob Lactantiusder Verfasser davon sey, und der P.Nourri behauptet, daß es LuciusLäcilius, so auch im Ansang desIV. Jahrhunderts gelebt, geschrie«den. Die beste Ausgabe von denWerken des Lactantius ist die vonParis vom Jahr «748. in zweyQuartbänden.
Lacuna, s. Lagurra.
Lacpdes, ein berühmter griechischeWeltweifer, von Cprenr gebürtig,«aas war