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stellet seiner Zeit wurde. Er starbzu St. OenyS den 4. April >7>l.Die vornehmste von seinen Schriftensind: äe lr Lonnoissnnce äe toimeme; äe In verire eviäenre äe InKeligion ckrerienne; dlouvei >V-rkeitme renverts; I'lncreäulesme-ne s In religion psr In rsilcin; I-er-rres rkeoloxigues äe morales; ber-lres pliilotoykigues 5ur äivers tu-jers ; LonseÄures pkytigues turäivers effers äu tonnerre, so einesehr merkwürdige Schrift ist; äe InOoimoillance er äe 1' amour äevieu, erc.
Lamia , eine vornehme römische Fa>milie aus deren Aelius Lamia ab«gestammt, dessen Horatius mitRuhm gedenkt.
Lamia, des Neptuns Tochter, warnach der Fabellehre, eine schöne Äsn»rankrinn, und die erste Frau, wel«che die Gabe der Weissagung ge«habt. Sie halte vom Jupiter eineTochter, welche Herophyle hieß,und eine von den Sibyllen ward,nebst andern Kindern. Die eifer-sichtige Juno ward so entrüstet!, daßsie alle diese Kinder umbrachte.Lamia wurde hierüber rasend und sograusam / daß sie überall herum-schwärmte, und andere Kinder hin«wegnahm und fraß. Daher kommtdie gemeine Rede, daß die Launendie Kinder fressen. Man sagteauch, sie könnten sich ihre Augenherausnehmen, und nach ihremWohlgefallen wieder hineinsetzea;sie Heden solche »u Haus in einerBüchse aus, nehmen sie aber mitsich / wenn sie ausgehen. Diß istein Sinnbild des Fürwitzes und derEigenliebe. Jeder ist in seinemHause, das ist, bey seinen eigenenFehlern so blind als die Lamien,bedient sich aber seiner Augen vor«
bestich, um an seinem Nebmmen-scheu Fehler zu entdecken.
Lamia, eine berühmte BMchvefler,Cicanors von Athen Tocht.'r. Siespielte aus der Flöte, undiruweKö-nigs Pkolomäus l. in Egyptei Bey«schläfferinn. In dem Seetwffen,welches Demetrius Polionetes beyder Insel Cypern über diesen Prin«zen erhalten, ward sie gefangn,; siebesiegte aber gleichfalls den äeber«winder, ob sie gleich schon ziemlichalt war. Lamia hatte ein vertres«liches Geschicke zu witzigen Erfüllenund schnellen angenehmen Aitwor«ten. Die Athenienser und die The«baner errichteten ihr, aus einer nie«derträchtigen Schmeichele- gegenden Demetrius, einen Tempel,worinn sie unter dem Nahmen Vevnus Lamia verehrt wurde.
Lamoignon, (Wilhelmvon)Mar«quiS von Baville rc. erster Parla-mentspräsident zu Paris, und einerder grösten Magistratspersonen sei-ner Zeit, war zu Paris den rostenOcl. >617. aus einem alieuadelichenund an Verdienstvollen Männernfruchtbaren Geschlecht gebohren.Sein Vater Christian von Lamoi-gnon, Herr von Baville, war auchParlamentsprästdent. ,6;s. warder Parlamentrrath , 1644. Reque«tenmeister, und endlich den r. Oct.:6s8. erster Präsident. SeineKlugheit, seine Anmuth, seineLeut«seeligkeit, seine Fähigkeit zu denGeschäften und seine Liebe zu denWissenschaften und vor die Gelehr-ten erwarben ihm eine allgemeineHochachtung. Man bewundert sei«ne Beredsamkeit und seinen weitsich-tigen Geist in denen Vorstellungen,die er machte, und in den Reden,die er als das Haupt vom Parla-ment hielt. Seine Geschicklichkeit
erhellt