Band 
Zweyter Theil.
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erhellt nicht weniger aus dem Wer»balproceß der Verordnungen vomApril 1667. und vom Aug. 1670.desgleichen aus denen Arrets, dieman über wichtige Puncte des sran«irischen Rechts von ihm hat. Erstarb tu Paris den 10. December1677. und wurde von allen recht«schaffenen Personen bedaurt. Fle-chier hat ihm die Trauerrede gehal«ken, und Boileau ertheilt ihm mitRecht die grösten Lobsprüche. Chri-stian Franz von Lamoignon,sein Sohn , gebohren ju Paris den,6. Jun. 1644. wurde Generalad-vocat, Präsident aMortier am Par-lament zu PariS und Ehrenmitgliedder Akademie der Jnnschristen.Man bewunderte seine Reden, seineGaben und seine Aufrichtigkeit. Erstarb den 7. August. 1709- nachdem erschon 1707. die Bedienung einesPräsidenten L Morticr seinem älte-sten Sohn abgetreten. Petervon Lamotgnon , aus eben die-sem Geschlechte, gebohren isss.hat gute lateinische Verse gemacht,und war unter den Dichtern seinerZeit berühmt. König Carl IX. inFrankreich, der sich auch mit derDichtkunst belustigte, schätzte La-moignons Verse besonders. Erstarb ls 84 .

Lampe, (Friederich Adolph ) einberühmter resormirter Gottesgelehr-ter, gebohren zu Detmold in derGrafschaft Lippe den >9. Februar.168;. studirte zu Bremen, Frane«cker und Utrecht, und wurde 170z.zu Wees im Clevischen und 1706.,u Duisburg Prediger, 1709. aberzweyter Prediger und 1719. Pa-stor primariuS zu Bremen. Erward hieraus nach Frankfurt an derOder und nach Utrecht zum Profes-sor der EotteSgelahrheit verlangt.

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Er nahm >710. letztere Stele an,erhielt die Doktorwürde daselbst oh-ne Entgelt, und bekam 1716. nochdie Profession der heiligen Geschieht«künde dazu. Allein er gierig doch1727. wieder alsPastor zn St.Amscharius und Professor der Gottesge«lahrheit nach Bremen zurück, ver-waltete daselbst Wechselsweise daSRectorat, und starb unverheyralhetden 8. December 17-9- Er warnoch gar jung, als er c^mdali,Vecerum I.. III. schrieb. Unterseinen übrigen vielen Schriften stehtsein Lomment. in Lvsng. Ivtrsn.M8 oben an.

Lamprecht, (Jacob Friederich) einGelehrter des XIII. Jahrhunderts,gebohren 1704. zu Hamburg, stu-dirte in seiner Vaterstadt mit glück«lichem Erfolg. Er machte sich an-fangs durch etliche Wochenschriftenbekannt, die er nach Art des engli-schen Zuschauers heraus gab. AISder jetzige König von Preussen zurRegierung kam, befahl er eine ver-mischte , politische und gelehrte Zei-tung zu drucken. Der Buchhändler,der solches aus sich genommen, über-trug diese Zeitung Lamprechten, undbat ihn nach Berlin zu kommen.Lamprecht übernahm die Arbeit, undbefriedigte das Publicum vollkom-men. Er gab auch eine Lebensbe-schreibung des Herrn von Leibnitzheraus, nach einem E. des HerrnEccards, so ein vertrauter Freundvon Leibnitz gewesen. Die Herzo-ginn von Orleans hatte diese Schriftan den Hof nach Berlin geschickt.Lamprecht wurde hierauf geheimerKanzleysccretär, Mitglied der Aca«demie der Wissenschaften , und Se»cretär der philologischen Klasse 1744-starb aber frühzeitig im Decemberuoch eben dieses Jahrs. Der