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unterrichtet, darneben aber überzoo. andere arme Weiber und Mäd-chen unterhalten werden. Er ver-wendete sein eigene- Vermögen, dieEinkünfte seiner Pfarre und der Ab«try Bernay, die ihm der Königgegeben, und eine Erbschaft, die ervon seinem Bruder dem Baron vonShontigni erhalten, war auch son>stell ungemein gutlhätig gegen die Ar«men, und starb den i«. Octoberi7ro. in seiner Abkey Bernay, nach«dem er schon zwey Jahr vorher sei«ne Pfarre dem Abt du Lau adgetret«ten. Er schlug etliche BislhümerauS, die ihm der König geben wollte.
Fanguer, ( Johann Joseph ) desvorhergehenden Bruder, war Bi>schos »u Soissons und hierauf Erz-bischof zu Sens, und hat sich vor«nehmlich durch den Eifer berühmtgemacht, womit er die Bulle Uni«genitus vertheidiget hat. Er starbim Merz ,75 z. und hinterließ vieleSchriften wider die Anticonstitutio-nisten, wider die angebliche Würdedes Abt Paris und Wider die be«kannte Convulsionisten. Sie sindin« lateinische übersetzt, und 175;.zu SenS in Folianten gedrucktworden. Man hat ferner eineÜbersetzung der Psalmen; eineWiderlegung des Buchs des Herrnäe Verr iurlegceremvmes äe i'egli-te; la Vie Uiaric äla Oogue, soViel Aufsehen dem Verfasser aber nichtviel Ehre gemacht hat, und andereerbauliche Schriften von ihm. Erwar Mitglied der Akademie Fran?oi>se, Doctor der Sorbonne undSu-perior der königlichen Gesellschaftvon Navarra.
.Lannoy, (Carl von) ein berührn«ter Feldherr unter Kayser Carl V.war Johann von kannop, Herrnvon Maingoval, Sohn, und auseinem vornehmen Geschlecht in Flau«der» entsprossen. Er wurde Ritter
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des güldoen Vliesses, Statthalter zuLournay, Vicekönig zu Neapel,und nach dem Tod des Prosper Co«lonna irr,. Oberbefehlshaber derkayserlichrn Heere. Er gewannisrs. das berühmte Treffen be-Pavia, wo König Franz I. gefan-gen wurde. Der Kayser gab ihmzur Belohnung das FürstenthumSulmone, die Grafschaft Ast unddie Grafschaft la Röche aus dem Ar»dennerwald. Lannoy starb is-7«
Lansberg, (Philipp) «in geschickterMaihematicuS, gebohren auf derJnsul Zeeland is6>. war viele Iah»re Prediger zu Antwerpen, begabsich aber gegen das Ende seines Le-bens nach Middelburq,wo er i6;».gestorben. Er hat Llironologiamtaergm; Commentrrionez in mo-mm rerree äinrnum er rnnuum ör inverum aspeÄLbili» cwli r>'pum,darin« er sich vor den Copernicuserklärt, und anders geschrieben.
Lanfius, (Thomas) ein deutscherRechtSgelehrter, gebohren 1577. zuBergen in Oberösterreich, stndirtezu Tübingen und Marpurg, thatschöne Reisen, und wurde nach sei«ner Rückkunft 1604. Doctor und1606. Professor der Rechte im Col»legio Jllustri zu Tübingen, auchherzoglicher Geheimrrrath undder Universität CommissariuS undVifitator. Er starb den rr. Dec.1657. Man hat Orslioncg s. ( 7 on-tulrrrionem äe principatu imer pro«vincias Luroxse; d-lLmillam orr-tionum ; Lommenraris äe ^cräe-müs Lc. von ihm.
Lansperg, (Johann) ein deutscherCarthausermönch, von Lansperg inBayern gebürtig, wurde wegen sei«ner Tugend und Frömmigkeit Ju»stus gencnnt, und starb zu Cöllnifzy. Er hat einige erbaulicheSchriften hinterlassen.
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