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durch seine Geschicklichkelt in öffent-lichen Geschäften als durch seineAufrichtigkeit berühmt gemacht.Er war reiz. zu Vltteaux in Bur-gund au- einem adelichen -Haus ge-bohren, lernte die schönen Wissen«schaften in seinem Vatterlanid, undhierauf die RechtSgelabrheet in Ita-lien. Als er zu Bononlen einesvon Melanchthons Büchern laß,faßte er solche Hochachtung vor sei-nen Verfasser, daß er beschloß zuihm nach Wittenberg zu gehen. Erkam daselbst 1549. an, ward Me«lanchthous Freund, und nahm dielutherische Religion an. Languetthat bald hernach einige Reisen, undward isLf. einer der ersten Räthebey dem Churfürsten August vonSachsen. Dieser Prinz trug ihmdie wichtigsten Geschäfte auf, undLanguet führte sie ungemeia wohlaus. Er hielt im Nahmen seinesHerrn eine sehr kühne Rede in Ge-genwart KönigS Carl XI. in Frank,reich, und rettete beym parifischenBlutbad ls7r. seinen beyden Freun-den Andreas Wechel und DuplessisMornay das Leben. Er dientehierauf dem Prinzen Wilhelm vonOranien, und starb zu Antwerpenunverheyrethet den September1581- Man hat viele lateinischeBriefe von ihm, die er a» PhilippSidney, Vicekönig in Jrrland, andie beyden CamerarioS und an denChurfürsten August von Sachsen ge-schrieben. Man eignet ihm dieSchrift Vinäicise Lvnrrn tsrannoaücc. zu. Philibert de la Mare hatsein Leben lateinisch beschrieben. DeThou, der ihn zu Baden kennen ler-nen, ertheilt ihm grosse Lobsprücheund Duplessis Mornay sagt vonihm: Is tuic, guales multl viäerivolunr, is vixir, gmlirer oxrimimvri cupiunr.
Languet, (Joh. Bapt. Joseph lau-eben dem Geschlecht, aus welchem
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der vorhergehende gewesen, Ooetorder Sorbonne und Pfarrer zu S.Sulpice zu PariS, hat sich durchseine Gutthätigkeik und andere grosseEigenschaften einen unsterblichenNahmen bey seiner Nation gemacht.Er war zu Dijon den L Jun. 1675.gebohren, wo sein Vater Oiony,fius Languet Generalprocuralor desParlaments gewesen, studirte zuDijon und Paris, wo er im Semina-rioS. Sulpice war,ttat den; .Der.1698. in die Sorbonne, ward Licen-tiat und den is Jan. 170,. Doctor.Der Pfarrer von S. Sulpice nahmihn hierauf zu seinem Vicarius an,welchem Amt er zehn Jahr vorstand,bis er endlich im Jun. -714. diePfarre selbst erhielt. Weil seineKirche nicht mehr als 1,00. bisisoo. Personen faßte, und dochsein Kirchsprengel ungefähr nsooo.Seelen enthielt, so faßte er alsbaldden Schluß, eine andere und dieserAnzahl gemäss« Kirche aufzuführen.Ob er nun gleich nicht mehr als100. Thaler hiezu hatte, so stetigerdoch den Bau an, der Herzog Re-gent erlaubte ihm eine Lotterie zumBehuf seines BaueS zu errichten,und legte selber 1718. den erstenStein am Portal, und von derZeit an kamen ihm so hauffige Bey-träge zu Handen , daß man 1747.die prächtige Kirche S. Sulpice zuPari-, die von jedermann bewun-dert wird, mit grossen Feierlich-keiten einweihen konnte. Der itzigeKönige in Preussen hat ihm selberin einem Schreiben vom 4. Oktober1748. Glück hierzu gewünschet.Man kan Languels Unternehmungin gewisser Art mit Frankens seinerbey Errichtung des Hallischen Way-senhauses verglichen. Languet stif-tete auch die vortrefliche Anstalt i»MLilon äe 1'entLnr ssetus, worin«neu;o. biß zs.arme adelicheFräu-lein erzogen, und in allem Nöthigen
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