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heimbdenrath und Historiographusgemacht, wobey er doch keine Dien«ste thun durfte. Leibnitz war in denschönen Wissenschaften, in der Ge-schichikunde, in der Rechtsgelahr-heil, in der Weltweisheit und Ma-thematik gleich stark. 1654 machteer IN den Leipziaer Lruä. dieReneln der Differentialrechnung be-kannt, versteckte aber den Beweisderielben ES erhob sich hernachein grosser Streit, ob er der Erfin-der dieser Rechnung sey, indem Da-tiv und andere die Ehre der Erfin,düng dem Newton zugeschrieben.Leibnitz beklagte sich dieserwegen1711. bey der königlichen Societätzu Londen, und bat sich Commissa-rien gegenKeillen und andere Verthei-diger des Newtons auS. Allein, daswider ihn ausgefallene Urtheil mach-te ihm grossem Verdruß und soll,wie man sagt, vieles zu seinem Todbeygetragen haben. Er starb unver-heyrathet den 14. November -716.nachdem er kurz vorher in des Bar-rlajus Argenis gelesen. Er bekenn-te sich zur evangelischen Religion,gieng aber niemals zur Kirche,und wollte nichts mit den Geistli-chen zu thun haben. Sein Gedächt-niß war erstaunlich groß, und seinGemüth edel. Von seinen vielenSchriften sinv die vornehmsten: clesuro tuxi'emsrus ac legsnonis prin-cipium OermamX; Lostex smisxenüum äiplomsricus mit einemLupplemem ; LcriprorLS rerumLriwsrviceniium in ;. Folianten;sehr viele physikalische und mache-mathische Abhandlungen , so mei-stens in den Lruä. stehen;Lllbis cle Ikeociicee iur Ir bonr^<Ze I)ieu, In libertö ? kommeL i' oriZine ciu mal Wider Bayle,der erju Theil von den Comm. derLicademie zu Berlin, 6e arre com-dmLtoria; diotiria Opricre prczmo-
r«, Lc. Von seinen vielen Brie-
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fen hat der jüngere Kortholt vierBände in 8 . herausgegeben.
Leich, (Joh. Heinr.) eindeutschetPhilosophuS, gebohrea zu Leipzigden 6. Merz 17,0. legte sich starkauf die morgenländische Sprachen,und ward 174«. Magister. Erhielt hierauf academische Vorlesua«g n, wurde i748.ausser0rdentlicherLehrer der Weltweisheit zu Leipzig,und 1749. Mitglied der Akademiezu Bononien, unterhielt einen gelehr-ten Briefwechsel mit den Cardina-len Passionei undDiririni,und starb
frühzeitig den 10. May >750- Erschrieb in seinem r osten Jahr: cleOri-Zins er incremenris IxpogrLpkireI.ip6en6s, so lesenswürdig ist. Fer-ner hat man von ihm cle Olptz-ckisvererum üc cle 6izir^cko Lminenr.Larcl. tzuirini äe vira L rebus §e-6is Lonlkannni korpliz-rogenne-IL; Oiscribam in kkorii Libliorke-cmn, Lc. Er hak auch eine neueund vermehrte Ausgabe von kskrlIkeiauro aus Licht gestellt, undvieles an den Lrust. und anden Leipziger Zeitungen gearbeitet.
Leiden, (Philipp von) auch deLeydts, ein berühmter Rechtsge-lchrter des XiV. Jahrhunderts vonLeiden aus einer guten Familie ge-bürtig , lehrte das kanonische Rechtmit Ruhm zu OrleanS und zu PariS,ward hierauf Rath bey Wilhelm ausBayern, Grafen von Holland, undendlich Troßvicarius und Canoni»cus zu Utrecht, wo er i; 80. gestor-ben. Er hat vier kleine Tractate«Ze Ueipublicie cura ör lorce xrinci-pamiuin geschrieben, welche 1616.zu Leiden und 1701. zu Amsterdamgedruckt worden.
Leidradus, ein berühmter Erbischöfzu Lyon, von Nürnberg gebürtig,war Carls des Grossen Bibliothe-kar, der sehr viel auf ihn gehaltenund ihm das Justitzwesen über daSganze Narbonnrsische Gallien aufge.
Ccrc - tra,