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tragen. Er wurde 79?. Trzbischof»u Lyon, und starb im> Kloster S.Medardi zu Soiffons, nachdem ersich 8i6. seines Erzdisthums bege-den.
Leigl), ( Eduard) ein englischer Rit-ter,gebohren > 6c>». zu Shawe! in derGrafschaft Leiccstcr, legte sich mitvielem Fleiß auf die Sprachen, er»langte hierauf eine Stelle im Paria»ment, mußte aber unter Cronwellenins Gefängniß, bis ihm Carl lll. dieFreyheit wieder gab, und starb den,. Jun. 1671. Er hat: drieicaniIscram s. <le vocibus ebroris vere-ris er grLcis IV. Heck. Anmerkun*gen über die poetische Bü-cher des A. T. und Anmerkunsgen über das N. T. in engli-scher Sprache und noch anderes ge-schrieben.
Leiser, s Leyser und Lyser.
Leland, (Joh.) ein geschickter An,tiquarius, von Landen gebürtig, be-kam von König Heinrich VIII. denAuftrag, die Alterthümer aufzusu»chen, der ihm ein jährliches Gehaltgab, und zu seinem Antiquarius er»nennte. Er durchzog sechs Jahrelaug die englischen Provinzen, undsammlete eine grosse Menge Nach-richten, die er aber nicht mehr tnOrdnung bringen konnte, weil er me»lancholisch wurde und den Verstandverlohr. Er starb in diesem Zustandden >8-April. issr. Seine X 188 .sind in berBodlejanischen Bibliothek.Man hat aber auch gedruckteSchriften von ihm. Er verstandnicht nur das Griechisch und Latein,sondern auch alle heutige europäischeSprachen.
Lellis, (Camillus be) der Stifter desOrdens Clerik- Regul. so miiMrrn-res inlirmis genennl werden, warzu Bucchianieo in Abruzzo den -f.May isso. gebohren. Nachdemer verschiedene Jahre herumge-
schwärmt, nöthigte ihn ein Geschwüram Fuß, sich in den Hospital S.Jacobi zu Rom zu begeben. Seinegute Aufführung verschafte ihm guteFreunde und die Stelle eines Oeco-nomus bey diesem Hospital. Er be«schloß damals «inen Orden zu destobesserer Versorgung der Kranken zustiften. Im ; isten Jahr lernte erdas Lateinische und wurde Priester.Er begab sich seiner Oeconomiebe»dienung I s84. und Sirius V. Gre»gorius XIV. und C'emens VIII. be»statigten seine Congregation. DerCardinal Mondovi, sein Beschützer,setzte ihn 1 fy r. zu seinem Erbenein. CamilluS machte zerschiedeneStiftungen, und starb zu Rom den14. Jul. iLl«.
Lely, (Peter) ein vortreflicher Por-traitmahler , gebohren 1 6 izuSoest in Westphalea, gieng mitWilhelm II. Prinzen von Oranieanach Engelland, und hatte die Ehre,das ganz« königliche Haus zu mäh»len. Er starb zu Londcn 1680.
Lemery, (Nicolaus) ein geschickterChymicus, gebohren zn Rouen den17. Nov. 164s. von Julian Leme»ry, Prokurator beym Parlamentvon der Normandie. Er legte sichauf die Chymie und Apothekerkunst,und durchreisete fast ganz Frankreich,um sich desto vollkommener darinnzu machen. Er ward hierauf Apo-thecker zu Paris, und hielt öffentli-che Vorlesungen über die Chymie,worinncn Rohault, Bernier, Au-zout, Regis, Tournefort und vieleandere Gelehrten seine Zuhörer wa-ren. Er war damals der einige zuParis, der das sogenannte spani-sche weisst machen konnte, wodurcher sich sehr bereicherte. Lemer»hat zuerst die Chymie auf deutlicheBegriffe gebaut, uud die barbarischeund nichts bedeutende Wörter dar-aus verbannt. Wegen der refoc-mirten Religion, die er bekannte,
mußte