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H Leonard/ ein berühmter Ednffed-icr in Limosin, der um die Mitte desVI. Jahrh, gelebt, und der kleinenStadt G. Leonard s. Meilenvon Limoges den Nahme« gege-ben hat.
Leonard von Utino, ein berühmterDominikanermönch des XV. Jahr«Hunderts von seinem Geburtsort alsogenannt, lehrte die Theologie mitRuhm, und war einer der gröstenPrediger seiner Zeit. Man hatviele Predigten und andere Schrif-ten von ihm.
Leonard de Vinci s. Vinci.
Leonard, (Joh.) der Stifter derCongregation der Canon Regul.der Mutter GOtteS zu Lucca, warzu Decimo >541- gebohren. Ererrichtete seine Congregation «s 8 r.setzte sich bey P. Clemens Vlll.unddem Großherzog von Toscana inAnsehen, und starb ju Rom den«.Lct. 160-.
Leonhard, s. Leonard.
Leonicenus,; ( Nicol. ) oder deLeonidus, ein gelehrter Arzt,gebohren 14-8. zu Lunigo im 8e,biete von Vicenza, marin den schö-nen Wissenschaften wohl geübt, undlehrte über 60. Jahr lang die Akj-neykunst mit vielem Ruhm zu Aer-rara. Cr hat zuerst Galens Bü-cher ins lateinische übersetzt, undwolle durchaus die Arzneykunst nichttreiben. Als man ihn um die Ur-sache davon befragte, antwortete er:Ich diene auf diese Ariden»gemeinen Wesen mehr, alswann ich die Rranken besu,che, indem ich alle Aerzte leh,re. LeonicenuS zeigte in seiner gan-zen Aufführung viele Mäßigkeit,Keuschheit und Uneigennntzigkeit. Erstarb isr4. im ySsten Jahr. Sei-ne dauerhafte Gesundheit, die er bis
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an seinen Tod behalten, schrieb erseinen untadelhaften Sitten zu. Ermachte gute Verse und hinterließ ei-nige Werke, die man hoch hielt.Beyde Scaliger hoben mit dielenLobeserhebungen von ihm gespro-chen.
Leonicus, f Nieol.) ein gelehrterund tugendhafter Philosoph»- desXVI. Jahrhunders, lehrte zu Paduamit Ruhm, und starb l s? 1. Manhat eine Uebersetzung von dem Comm.des Proclus über den TimäuS desPlato und andere lat. Uebersetzungenvon ihm, deren ErasmuS und Hue-tius rühmlich gedenken.
keonidas, 1. König zu Sparta, dersich durch seinen Verstand und durchseine Tapferkeit berühmt gemacht,vertheidigte mit zoo. Mann 480.V.C G- den engen Paß Tbermopyla ge-gen das unzählbare Herr des Xerres.keonidas und seine Leute kamen zwarum, sie erwarben sich aber unsterb-lichen Ruhm. Man sagt, daß beyseinem Auszug aus Sparta seineGemahlinn ihn gefragt, ob er nichtsmehr zu befehlen hatte, er aber ge-antwortet babe: weiter nichts,als daß du dich wieder an ei-nen tapfern Mann verheyra-rhcst, um Rinder zu bekom-men welche mir gleichen.AIs ihm einer erzählte, die persischeArmee sey so groß, daß ihre Pfeiledie Sonne verdunkeln würden, sagteer: Gut, so können wir imScharren fechten. Man fragteihn einst, warum tapfere Männerden Tod dem Leben vorzögen? Leo«nidas antwortete: weil sie die-ses von» Glück, jenen abervon ihrer Tapferkeit haben.Terxes bot ihm die Herrschaft überGriechenland an, wann er auf seineSeite tretten wollte. Er bezeugteihm aber, daß er lieber vorsein Vaterland sterben, als
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