Band 
Zweyter Theil.
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gänger gehabt. Dieser berühmtePhilosoph lebte um »28- Jahr vorChristi Geburt. Man sindt seinganzes Lehrgebäude im Diogeneskaertius.

keva, ( Anton von ) ein berühmterFeldherr aus Navarra, erhob sichunter Carl V. von einem gemeinenSoldaten bis zu den höchsten Kriegs-bedienungen. Er jagte 152;. denAdmiral Bonnivet von Maylandhinweg, vertheidigte Pavia widerKönig Franz I. welcher dabey qesan-gen wurde, und erhielt hieraus denOberbefehl über die kayserlichenVölker in Italien. Er wurde Prinzvon Ascoli, Herzog von Terra No-va rc. und starb im sSsten Jahr,kurz nachdem Carl V. wieder ausder Provence zurückgetrieben worden.

kevis, ( Guido von ) ein berühmterFeldherr, aus einem der vornehm-sten und berühmtesten Häusern inFrankreich , so seinen Nahmen vondem Ort Levis, in Hurepoir beyChcvreuse gelegen, führt, stiftete imJahr >>90. die Abtcy la Röche.Er nahm unter dem Grafen vonMontfort das Kreutz wider die Al-bigenscr an, und ward zum Mar-schall der Kreutzsoldaten, unter demNahmen: Marschall des Glau-bens , erklärt. Dieser Titel bliebden Marquis von Mirepoix, die vonihm abgestamm t. Er that sich bey

allen Gelegenheiten gegen die Albi-genser hervor, und starb im Jahri2zo. Er gab seinem Haus gros-sen Schimmer, welches noch be-steht, und viele grosse Männer her-sürgebracht hat. Es haben einigedurch einen lächerlichen Einfall dißHaus von dem Stamme Levi ablei-ten wollen.

Levi Ben Gerson, ein berühm-ter Rabbine des XIV. Jahrhun-derts , von dem man Commentar.

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über die H. Schrift, und ein Buchunterm Titel: die Rriege desHErrn, hat. Sie sind voll philo-sophischer und metarhysischer Spitz-sündigkeiten. Er starb zu Pergignanim Jahr i z/o.

Levit», ( Elias) s. Elias Le-vit«.

Leunclavius, (Johann) einer dergelehrtesten Männer des XVI.Jahrhunderts, zu Amelbcuren inWestphalen aus einem adelichrnHaus gebokren, reisete fast an alleneuropäischen Höfen herum. Als ersich in der Türkey aufhielt, samm-lete er sehr gute Materialien zu Ver-fertigung einer Ottomannischen Ge-schichte , und ihm hat man eS zudanken, daß man bessere Nachrich-ten von diesem Reiche hat. Nebenden gelehrten Sprachen verstand erdie Rechtsqelahrheit, welches ihmin seiner Übersetzung der Lclog»Lalilicorum wohl zu statten kam.Er war einer der berühmtestenUebersetzer, welche Deutschland her-vorgebracht, und starb zu Wien imJun. 159;. im 6ostenJahr. Manhat von ihm : XIuielmannicL IMo-ri« I.ibr. XVI. ^nnale8 Lulrano-rum Oetmannillarum und viele an-dere Schriften, nebst vielen lieber«setzungen griechischer Schriftsteller.

Leupold, ( Jacob) ein Mechanicus,gebohren zu Planiz bey Zwickau imJahr >674. ward königlich-pvhl-nischer Rath und Bergcommissariu«,und der königlichen Acabemir zuBerlin und zerschiedener andererMitglied , und starb zu Leipzig den12. Jan. 1727. Er war einerder geschicktesten Männer, die Eu-ropa in der Mechanick hervorge-bracht hat, wie aus seinem IkearroXlackinarum in 8. Bänden und an-dern Schriften erhellet.

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