Band 
Zweyter Theil.
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ihm. Das vornehmste ist seine kan-vplia evLnxelics. Havesius hatsein Leben beschrieben.

Lingelback, (Johann) ein vortref-licher Mahler des XVII. Jahrhun-derts , war zu Frankfurt im Jahrr6,s. gebühren. Er reisete inFrankreich und Italien, wo er vonKennern bewundert wurde. Erwar besonder« in Seestücken, Land-schaften , Jahrmärkten und Thierenglücklich.

Lingendes, ( Claudius von ) einerder berühmtesten Prediger desXVII. Jahrhunderts, gebohren imJahr >591. zu Moulins, trat zuLyon >607. in den Jesuiterorden.Er lehrte einige Zeit die Redekunstund die schönen Wissenschaften, undpredigte hernach ;6. Jahre langmit allgemeinem Beyfall. Er wardRector des Collegii zu Moulins,hernach Provinzial, und endlichSuperior des Profcßhause« zu Pa-ri«, wo er den n. April 1660 ge-storben. Sein vornehmstes Werkbesteht in zwey Bänden Predigten,die er lateinisch ausgesetzt, ob ersie gleich französisch schalten. Manhat nachgehend« einige davon insfranzösische übersetzt, doch mit Zu-ziehung einiger Copien, die ihmwahrender Predigt nachgeschriebenworden. Johann vouLingen,des, sein Anverwandter, auch vonMoulins gebürtig, war zu Hein-rich« IV. Zeit einer der berühmtestenfranzösischen Dichter. Sein beste«Stück ist eine L!ep-ie auf den Ovi-diu«. Ein anderer Johann vonLingendes, auch von Moulinsund aus eben dieser Familie gebür-tig , machte sich durch seine Predig-ten berühmt, ward -64». Bischofzu Sarlat, hernach >650. zu Ma-eon, und starb >665.

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liniere, ein französischer Dichter desXVII. Jahrhunderts, ist durch sei-ne Satyren und Liedelchen, nochmehr aber durch die Stiche, dieihmBoileau gegeben, bekannt worden.Er war in satyrischen Couplettennicht ungeschickt. Man nennte ihnden Idioten, weil er einfältig aus-sah, und den Atheisten vonSenlis, weil er keine Religionhatte. Boileau sagte ihm aucheinsmals, er habe nur wider GOttWitz. Er machte ein leichtfertigesLiebchen auf den Herrn von St.Michel, welcher Rath L 12 Lcmrlies ^iöes war. Dieser aber gabihm zur Belohnung eine gute TrachtSchläge. Hierüber machte manfolgendes Couplet:

liniere komme execradleTii äesa rexrouve clu LicI;

1.2 xreuve en eti , yue Laintklicket

k'a dattii comms un 6 iLdIe.

Man zielte nemlich hiemit aus denH. Michael, welcher mit einemTeuffel unter dem Fuß vorgestelltwird.

H. Linus, Bischof zu Rom, wirdgemeiniglich vor den Nachfolger desH. Petrus ausgegeben, der umsJahr 67. auf den römischen Stuhlgesetzt worden, und - -.Jahrdaraufgesessen seyn soll. Allein seine gan-ze Geschichte ist sehr dunkel; unddas wähl scheinlichste ist, daß Linusund Cletus zugleich, und zwar bey-de noch bey Petri Lebzeiten, Bischöf-fe zu Rom gewesen.

Linus von Chalcis, des Apollo undder Terpsichore, oder nach anderndes Mercurius und der UranieSohn, und des Orpheus Bruder ,war, nach dirFadellehre, des Her-cules Lehrmeister, und lehrte ihnauf der Leyer spielen. Er soll dielyrische Verse erfunden haben, und