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Zweyter Theil.
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aber soll er auch sürgegeben haben,GOtt straffe die Sünden nicht,die Lauste sey von keiner Kraft rc.Er wurde im Jahr '4". zu Cöllnverbrannt. Seine Anhänger nennteman Lollardisten. Es habenihn verschiedene entschuldigen wol-len.

Lollius, ( Marcus ) RömischerBürgermeister, stand bey Augustin Gnaden, der ihm nach dem Tobdes Königs Amyntas im Jahrvor Chr. Geb. die Statthalter,schast von Galatien, Lycaonien,Jsaurien und Pisidien gab. Au»gust setzte ihn auch seinem EnkelCasus Cäsar zum Hofmeister, alser diesen jungen Prinzen nach O-rient schickte, um einige Reichsge«schäfte daselbst in Ordnung zubringen. Auf dieser Reise gab Lol-lius seinen Gcitz und andere böseEigenschaften an Tag, die er vor-her mit solcher Geschlcklichkeit zuverbergen gewußt, baß ihn tzorazwegen seiner Uneigennützigkeit ge-lobt. Die unsägliche Geschenke,die er von den Leuten erpreßte,während er bey dem jungen Cäsarwar, entdeckten ihn. Er unterhieltdie Uneinigkeit zwischen dem Tibe-rius und Cajus Cäsar, und manglaubte so gar, er habe dem Kö-nig der Pärchen zum Spion ge-dient, um den Friedensschluß zuentferne». Als Cajus solche Ver-rätherey erfahren, verklagte er Hnbeym Kayser. Lollius, um derStraffe zu entgehen, nahm Gift,und hinterließ seinem Sohn Mar-kus Lollius, der auch Bür-germeister worden , unermeßlicheReichthümer. An diesen letztemLollius ist die zweyte und 18te Epi-stel des Horalius- in seinem erstenBuch gerichtet, " Er hatte eineTochter Nahmens LoUia pauli,

na, die an den Caligula vermähltwar, nachmals aber aus Befehl derAgrippina hingerichtet wurde, weilsie ihr im Wege gestanden, als mandem Kayser Claudius eine Gemah-linn geben wollte.

Lombard»«, (Petr.) s. Petrus.

Loiyeier, (Johann) ein resormir«ter Prediger zu Zütphen, hat nebenandern guten Schriften l^ibrumImgulsrem cls I'.idliotkecis heraus-gegeben, so das beste ist, was manin dieser Art Schriften hat. ESist zu Zütphen im Jahr 1699. ge-druckt worden.

Lomenie, ( Anton von ) Herr dela Ville aux Clercs und Staatsse-kretär, war des Martialis vonLomenie, Herrn von VersatlleSSohn, welcher im Jahr 1572-beyder Pariser Bluthochzeit grtödtetworden. König Heinrich IV. inFrankreich gab ihm besondere Merk-male seiner Gnade, und bedientesich seiner in zerschiedenen wichtigenUnterhandlungen. Er war imJahr 1595. aufferordentlicher Ge-sandter in Engelland, und wurdeim Jahr 1606. Staatssekretär.Er stand diesem Amt mit vielerKlugheit und Treue vor, und starbzu Paris den 17. Jan. r6zz. «M78sten Jahr.

Lomenie, ( Heinrich August von)Gras von Brünne, rc. des vorher-gehenden Sohn, erhielt im Jahri6is. die Anwartschaft auf seinesVaters Bedienung, und wurde imJahr 16-4. als Abgesandter nachEnqeüand geschickt. Nach seinerRückkunft in Frankreich begleitete erKönig Ludwig XIII. zur Belage-rung Rochelle, desgleichen aus denReisen nach Italien und kanguedoc,und wurde im Jahr »6;,. Conseil-

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