Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Geschichten _

Olia ejus 6 qui O v vjola vjr(vjolLbir^ iieros (inferos) non recipir-

rur findetman des H.8PONÜ (s) Bericht ^illickius meldet/es werdein Teutschland bisweilen in solchen Ornis.Ringgefunden.Jch überlasseSchifflohn andern zu urtheilen,ob nicht dieseRing eben derjenige Schtsslohn gewe-bt d>c stn.den man in die Urnss: an denen Orten aber, da man die Todten«derlei,, begraben, den Todten, wann man sie in den Sark beschließen wollen,in den Mund gelegt, damit sie von dem alten esnon, als dem Schtss-mann,desto lieber und geschwinder über den Fluß r^rkum,(dessen §.r?.Meldung geschehen) geführt werden.Im Jahr Christi i e 66. hat einernächst bey Luggaris(c),an einem Ort da er Reben pflantzen wolte, 2 .r^rn-rs Herfür geschämt, einer war aus Messing mit dieser Uberschrifft:

Der andere war gläsern,ablang gleich einer Kürbis.Im Boden stund t.. ^^lb.ii.L(.^:8i'i.Zu beyden Seiten dieserKrü-Betrau- Aen lagen 2. t 7 rnu!re oder ^mvulls tacrimale» , sonst l^cirrimscoria,rung der Thränen-Glästr genennet. Dann die Römer mietheten bey den Leich-Todten. Begängnüffen fürnehmer Persohnen su),gewisse Weiber, so da weinenmußten: deren Thränen oder die Thränen der nächsten Verwandten,wurden in dergleichen Gläser aufgesüßet,und den Todte beygelegt.Dochmüssen weder dieGallter noch die Teutschen ihreTodten,weder auf diesenoch auf andere Weisen der Römern betrauret haben, als von welchenxiurarckus(x) geschrieben »So einige Barbarische Völcker die Tod-ten bekamen, so thun es nicht die tapfere Teutsche nicht die Gallier,„oder andere,welche Hertz im Leib haben: sondern die Egyptier, Syrier,,,Lydierund dergleichen.» Doch geben i'aciri Worte mit,daß die Teut-sche über den Tod der ihrigen, weder unempfindlich gewesen (y), nochde-selbigen alsobald vergessen. Die Gedächtnüß nützlicher Leuten zuerhalten, haben beyde, die Teutsche (wie sie beydemTod ^rmmü ge-than) und die Gallier die rühmliche Thaten ihrer Verstorbnen in Rei-men verfassen lassen. Solche Reimen sungen sie in ihren Zusammen-künften , und munterten einander auf in derselbigen Fußstapfen zuketten.

Begraben Das verbrennender Todten wurde zu Rom unter den KayferndieTodken äntomnis verbotten.Doch war es ( r) 482. bey denen in Gallien

wohnenden Heyden noch üblich. Wie lang es in Helvetta getriebenworden, ist ungewiß. Der berühmte Bernerische i^eclico LK rurZus

Ouild.

(r) Reclrerck. (t) ^a^ner. ^!s,cur. irelvct. (u) 6eier. l,uötu

Uebr^or. c. ir. K s. (x) Oon/ö!ar. Apollo». (),) ^ciruz äe Oerm. bsmenrs scIrcbrimss (obmorruo;) cito, öolorem L criüirism »röe ponunr. koeminir lu^Lrekonckum eü, virirmemmissc. (?) 8iäon« ^pollin. Ilb.z. Lpiü. ir.