Ii-enci Tericht hier-von.
126 Helvetischer Kirchen-Geschichten_
Jahr hundert handle«. Solches könte nicht seyn , ohne daß man sichausdaS weite Meer der gantzen Antiquität begebe; welches nicht gesin-vet bin. Ist aber auch nicht nothwendig, nachdem (neben vielen an-dern Evangelischen Gelehrten) H.valieus gewesener Pfarrer zu ParF,solches in seinen Schafften inSgemein, fonderltchaber in einem Buchwider denJesuiten Adam so stattlich gethan und den Unterscheid zwischkder Christlichen Lehr in den dreyen ersten Jahrhunderten, und der heu-tigen Paptstischen,so kräfftig erwiesen daß dieser Adam sich bloß und indie Flucht gegeben, und wider dieses reine Kirchen Alter schändlicheWort ausgespeyt nicht änderst als wie ein unruhiger Zänckler zuthu«pflegt wider den Richter,von welchem er verfällt worden. Es kan aberder Leser hierüber auch aufschlagen, das schöne Büchlein Herr Hau-Jacob Ulrichs sel vom alren Glauben Gr.Felix und Sr. Regula,deßgleichen den Christlichen Wegweiser, welchen mein lieber Vatersel. Anged. zu Beschirmung erstgedachten Büchleins geschrieben. Vonder Lehr der ersten Gallieanischen und allgemeinen Christlichen Drche,ist auch etwas zu finden tn 8cuireri ^leäuiia ?arrum. Weilen aber de-nen Römisch-gesinnten, die Bücher der unferige» aufzuschlagen nichtgestattet wird,so seyen sie gewiesen in das gelehrte Büchlein H. kle-s-ra)- (b), von dem das sich vor der Regierung Königs Tlodovei begeben;in welchen fast gleicher Bericht anzutreffen ist. Also daß es unnöthigist, sich hier tn Weitläufftgkeit einzulassen. Deßwegen wir in Unter-suchung der anfänglich tn Helvetica gebrachten, und von selbigen erstenChristen geglaubten Lehr uns allein bebelffen wollen eines Anzugs au-Ireneo. und dessen daß wir in S. Felix und Regula Legend finden.
- V. Die Wort lrenei lauten also: „Schon die Christliche Kirch,„durch die gantze Welt,biß an dero äusserste Gräntzen ausgebreitet ist,„st hat sie doch durch die H. Apostel und derselbtgen Lehrjünger allein„diesen Glauben empfangen,welcher sich verlasset auf den einigen Gott,„den allmächtigen Vatter,der den Himmel und die Erden, das Meer„und was darinn ist, erschaffen hat, und auf den einigen Herrn Jesum„Christum den eingebohrnenSohn Gottcs,welcher wegen unsers Heil-„etn wahrer Mensch wordeu.Und auf den H. Geist, welcher durch die„Propheten geweiffaget hat,die Verrichtung des Wercks unserer Erlö-„sung;namltch die Zukunfft Gottes,unsers lieben Herren Jesu Christi,„und dessen Geburt nach dem Fleisch,so aus der H.Jungftan geschehen,„dessen Leiden, Tod, und Auferstehung von den Todten; sein Himmel-fahrt,
(k) l.ilr.4. §. z.Sc ieqy. (i) lil».». Lär.llLrer.c. r. viä.etiam c. z.