Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Gefchichten

Pfäffische Xi. Was Dr.Hotttngers Meynmg bey diesen Gleichnuß-Wor-Bsßlieik lea gewesen, wird der Lcser aus deffelbigen Worten am besten urthei-E m- M; P.Lang sazt, Dr.Hottinger vergleiche das erste Alter der Kirchewifferchcit. ^ Kmd in der Wtegen.Mit was Worten ? c^tirilllLnismi otten-

<Z2M incunsbuia, sagt er (c). Aber P Lang muß ein gantzes Kmd inder Lateinischen Sprach gewesen seyn, und gern mit Ktrrderwerck um-gegangen seyn,daß ihm der Sinn an das kommen,daran Dr.Hottingernicht gedacht. Ein jeder Schüler kan ihm sagen,daß das Wkrtlein m-cunubuia, den Anfang eines Dings bedeute, wie es dann dort mein sel.Vater,aUein aufdaS ziehet das um ^ z oo. geschehen, nicht (wie P.

Lang thut) biß in das 8oo.Jahr hinausstreckt. Gleiches ist zu gewah-ren bey der anderen Gleichnüß. Dann Dr.Hottingers Worte also lau-ten (6): Pullis tenebris,Lv 2 NAelü lux bis etiäm alkullit oris:

Das Licht des Evangelii hat die Egppcistre Finsternüssen ver-trieben/ und diese Landscdafft beglanyet. Ist solches erst än.8oo. geschehen? Oder aufs fpäthest um zoc>. Dieses Licht, welche-

sokräfftiggewürcket, war vtcht so schwach wie P.Lang darvon redet;sondern gleich demjenigen, welches durch Gottes Befehl in der Er-schaffung aus der Finsternüß hersik geleuchtet und den Tag gemachet,6eri i:z. 2 Lor.4:6.Drittettsgedencket Dr.Hottinger (e) eines Gaa-mens. Was verstehet er aber durch diesen Saamen ? Das Blut wel-ches i^LximiniLnus vergossen, in der Meynung nämlich den LaufdeSEvangelii zuverhinderen. Aber diese- Blut sagt Dr Hotttnger,seye vielmehr ein Saamen gewesen, welcher viel Früchte der Gott-seligkeit und Wahrheit Herfür gebracht. Wann aber? Erst ;oc>.Jahr nachdem es »ergossen worden?

c.Tbebeer XU. P. Lang sucht M noch eine Ausflucht. „Die Christlichehaben Ihre „Kirch zu Zürich seye Anfangs (wie Herr Stumpf selbst geredt habe)aÄorck,.»klein und forchrsam gewesen, habe eben ftwol als S. Felix und Re-samkeit "gula die Verehrung der Wilderen und Heiligen, da- Fegfeur,dieMo-verhälet. „narchey des Pabsts, rc. festiglich geglaubt, aber öffentlich nicht üben„dörffen; eben w ein vergangenen Jahren die Christen zu Rom ihren„Glauben nicht öffentlich exerciren dörffen.', Hernach aber (g) schreibtLang: „Diese vonAnfang forchtsame,annoch in derWiegen ligendeZü-»richertsche Kirch, seye vor Constantini des Ersten ChristlichenKayserS„Zeiten,etwaun nicht allein ohne öffentltcheBtlder,ohne öffentlichen Al-tar,

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