Band 
Erster Theil
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iZ8 _Helvetischer Kirche n-Geschichtm

Koriam perrinet, non alic^uiä ell mencirus. Unter denen, welcheHistorien geschrieben seve keiner der nicht irgendwo sich ge-irrer habe. cunius welcher s -bst nicht allezeit ein Wahrsager geme-ssn ist schreibt (n) solches zu, theils einer Lcichtgläubigkeit theils einerSicherheit. Wslte Gott wir tönten denen, welche von den Sachender H.H. Lchreren, Märtyrerin, re. geschrieben, bessere Zeugnüß ge-ben! Ja, daß wir nicht sagen müßten was jene aus Unachtsamkeitund Leichtgläubigkeit gefehlet, das haben diese vorschlich gethan !Wolle Gott, daß was einige in möglichen Treuen geschrieben, an-dere nicht verfälschet, und also unnütz aemachet hätten! Wellenaber die Römisch,gestnaete meine Wort fnr psrrheyisch ausfchreyenwerden, so will ich hiervon Leute reden lassen, welche einen nicht ge-lingen Eifer für das Römische lmcrelle verspüren lassen.

Bezeuget XV. Onusriuk panvimus ) Päbstl. Cammer Diener klaget (nrk)fIta« ^daß dieKicchen-HSstorien nicht allein unvollkommen,sondern auch mituanmn / ^FeMen so gar angefüllet seyen,daß ihnen nicht zu helssen seye,eS ftye»dann daß man das Original zur Hand bekomme. So hat der Cardi-nal Sfondrati (o) frey heraus bekennet, »es stym fowol die Gefchicht«»Bücher als die Schrifften der Väeeren in vielen Orten verfälschet.„Man habe viel Dinge hinein gestickt,viel Dinge heraus gemustert, je»nachdem emtge vermeynt daß ihnen etwas in den Kram dienen oder»schaden werde. Nicht allein aber hat man die Schrifften der Alten»verfälschet,sondern es waren viel Concipisten, an welchen es übel ge-fehlt. »Die Sachen der Heiligen (schreibt Laronius p)-sind nicht nur»durch die Ketzer,sondern auch durch die Rechtgläubigen, (solche nam-»lich, welche vermeynen die Gottseligkeit scye ein Gewinn,) unwahr-Rantzo- »hasst beschrieben worden. Gleiches gestehet (^) dapirius X4a6onus,e nhn/ „Frantzos: Es sind (sagt er) nicht nur die weltlichen, sondern euch die»Kirchen-Historien angefüllet mtt altvettettfchen Fablen und Lügen,»welchen allein die Länge der Zeit bey den Nachkommenden Glauben„zuwegen gebracht hat.Dann diejenigen, weiche heiliger Leuten Leben„beschreiben,dmchfpicken diesclbigen mit Lügen,nicht änderst als andere»Sachen die erzehletwerden. Dann das Leben vieler Heiligen, wurde»erst etlich i oo.Jahr nach ihremAbsterben entWorffenmnd zwar durch„ungelehrte oder solcheLeute die allem gehen aufdie Gaffen-Gefchwätz

des

(n) lanrs componcnriwri k^rum monumenc» ve! vek pzrliuic vitio,

iuiti Lr'ö. s. (nrr) pszekär. Iil>. a« pvarik (o) /»noceni/a v,'»-i,cÄr<r, ä p»>Lc>8^. cxenipla in metlium »«läucir». (pl in iVlart/roloz. c. 2. sätic dLrelam!

Rdvuu». cke- reb.6«rm. x. m, 170. (->) lliü. Lalamir. Lall.